Oberbürgermeister Reiter ermöglicht den Einsatz von Heizstrahlern auch außerhalb der Theresienwiese

Oberbürgermeister Reiter ermöglicht den Einsatz von Heizstrahlern auch außerhalb der Theresienwiese

Seit 2020 findet parallel zum Oktoberfest die von den Münchner Innenstadtwirten veranstaltete WirtshausWiesn statt. Unter dem Motto „Ganz München ist Wiesn“ soll die Wiesn-Atmosphäre nicht nur in den Zelten und auf der Theresienwiese gefeiert werden. Auch in den teilnehmenden Wirtshäusern, Gaststätten, Cafés und Brauhäusern wird ein alternatives Programm angeboten.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Die WirtshausWiesn ist eine wichtige Veranstaltung zur Unterstützung der lokalen Gastronomie.  Für Besucher*innen – egal woher – ist der Unterschied zwischen städtischem Privatgrund und gewidmeter Fläche nicht nachvollziehbar. Nach dem Motto ,Ganz München ist Wiesn‘ will ich, dass in der gesamten Stadt die gleichen Bedingungen gelten.“

Bei der Theresienwiese handelt es sich tatsächlich um städtischen Privatgrund und nicht um öffentlichen Straßenraum, deshalb gelten hier nicht dieselben Regeln wie bei den Freischankflächen der gastronomischen Betriebe in der gesamten Stadt. Heizstrahler sind daher zwar auf dem Oktoberfest zulässig, auf den Freischankflächen aber nicht.

Oberbürgermeister Reiter hat daher heute entschieden, dass aus Gründen der Gleichbehandlung für die Zeit des Oktoberfestes das Kreisverwaltungsreferat auf Antrag entsprechende Ausnahmegenehmigungen erteilen soll.

Anträge auf Ausnahmegenehmigung zum Aufstellen von Heizstrahlern für die Zeit des Münchner Oktoberfestes sind beim zuständigen Kreisverwaltungsreferat zu stellen.