Polizeibeamte bei Personenkontrolle angegriffen

Symbolbild

Am Freitag, 16.08.2019, gegen 00:05 Uhr, sahen zwei zivil gekleidete Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 Hauptbahnhof in der Goethestraße einen 41-jährigen Eritreer mit Wohnsitz in München, welchem sie einige Zeit zuvor einen Platzverweis ausgesprochen hatten. Aufgrund dessen sollte der 41-Jährige einer Personenkontrolle unterzogen werden.

Hierbei verhielt er sich äußerst aggressiv und weigerte sich, sein Ausweisdokument auszuhändigen. Unmittelbar danach kamen drei weitere Personen hinzu und solidarisierten sich mit dem 41-Jährigen. Bei den drei Personen handelte es sich ebenfalls um Eritreer (17, 21 und 23 Jahre alt). Sie versuchten, die Polizeibeamten zu schlagen und zu treten, wobei diese leicht verletzt wurden. Außerdem griff eine der Personen in Richtung der Waffe eines Polizeibeamten. Eine Wegnahme der Waffe konnte verhindert werden.

Ein unbeteiligter Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam und rief den Notruf der Polizei. Mithilfe weiterer Streifen gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die vier Personen wurden vorläufig festgenommen.

Der 41-Jährige und der 23-Jährige wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Der 17-Jährige und der 21-Jährige werden einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Durch das Kommissariat 24 werden nun Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung geführt.