Präventionshinweise zu einer Fake-Erpressungs-Mail

Präventionshinweise zu einer Fake-Erpressungs-Mail

In der letzten Zeit gab es im Bereich des Polizeipräsidiums München mehrere Anzeigen bezüglich einer E-Mail mit einer Geldaufforderung. In der E-Mail wird dem Empfänger vorgeworfen, dass er bei dem Besuch einer pornografischen Seite beim Masturbieren gefilmt wurde. Der E-Mail-Empfänger wird aufgefordert 500 Euro an eine Bitcoin-Adresse zu bezahlen, da das Video ansonsten an alle E-Mail und Social-Media-Kontakte weitergeleitet werden würde.

Die Münchner Polizei rät solche E-Mails genauestens zu überprüfen. In diesem Fall wird in der E-Mail nur die allgemeine Anrede „Guten Tag“ verwendet. Keine namentliche Anrede deutet daraufhin, dass die Adresse einer Mailingliste entnommen wurde.

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Die Polizei rät keinesfalls das geforderte Geld zu überweisen. Falls tatsächlich eine beschriebene Videoaufnahme existiert, wird zu einer Anzeigenerstattung geraten. Außerdem sollte die Hard- und Software des PC immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden, so dass das System nicht anfällig für Viren oder Trojaner ist.