Rauchentwicklung an einer S-Bahn – Flaschensamler im Gleis – Verstoß Waffengesetz

Rauchentwicklung an einer S-Bahn - Flaschensamler im Gleis - Verstoß Waffengesetz
Foto: Bundespolizei

München – Freitag (24. Februar): Wegen eines Flaschensammlers musste eine S-Bahn am Westkreuz schnellbremsen. An einer S-Bahn kam es auf der Fahrt vom Ostbahnhof nach Deisenhofen zu Rauchentwicklung. Einem im Hauptbahnhof Pöbelnden wurden ein Reizstoffsprühgerät sowie zwei Einhandmesser und 1.000 € abgenommen.

Nr. 1:
Die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierte die Bundespolizei gegen 13:30 Uhr über eine Person, die sich am Bahnhof Westkreuz unerlaubt im Gleisbereich befand. Ein Triebfahrzeugführer hatte deswegen eine Schnellbremsung einer S6 eingeleitet.

Die unbekannte Person begab sich daraufhin zurück auf den Bahnsteig des Bahnhofs Westkreuz und sammelte dort Flaschen, bis sie vor Eintreffen einer Streife der Bundespolizei unerkannt flüchtete.

Durch den Vorfall kam es wegen Gleissperrungen zu Behinderungen im Bahnbetrieb. Bei der Schnellbremsung blieben alle Insassen der S-Bahn unverletzt. Die Bundespolizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Nr. 2:
Gegen 00:20 Uhr am Freitag belästigte ein 47-jähriger Italiener am Ausgang Arnulfstraße des Hauptbahnhofes Reisende. Gegenüber den Beamten verhielt sich der in der Schweiz Wohnhafte unkooperativ und folgte den Anweisungen der Beamten nur widerwillig. Während der 47-Jährige aus Arbon, Kanton Thurgau am Bodensee, von den Beamten zum Zug (NJ 420 nach Amsterdam, wohin er weiterreisen wollte) verbracht wurde, bepöbelte er weitere Reisende und beleidigte einen Beamten als „Arschloch“ sowie mit den Worten „Fick dich“, was auch Passanten wahrnahmen.

Als er einem weiteren Beamten zu nahe kam, ein tätlicher Angriff nicht auszuschließen war, wurde der mit 2,32 Promille Alkoholisierte zu Boden gebracht und gefesselt. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte in der mitgeführten Tasche ein Reizstoffsprühgerät sowie zwei Einhandmesser aufgefunden werden. Alle drei Gegenstände wurden durch die Beamten sichergestellt.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurde ein Unterbindungsgewahrsam sowie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 € angeordnet. Als der Italiener das Geld übergab, bedrohte er einen Beamten mit den Worten „Hättest du keine Waffe, würde ich dich umbringen“. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 47-Jährigen wegen Beleidigung, Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Nr. 3:
Die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums München sowie die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn informierten die Bundespolizei kurz vor 18:30 Uhr über einen „Brand in der S3“.

Die S-Bahn (Zuglauf Ostbahnhof – Deisenhofen) wurde am S-Bahnhaltepunkt St.-Martin-Straße angehalten. Dort stellten Einsatzkräfte der Berufswehr Feuerwehr München an der mit ca. 50 bis 100 Reisenden besetzten S-Bahn Rauchentwicklung fest. Die S-Bahn wurde geräumt. Anschließend ein „kleinerer Kabelschmorbrand“ an der Heizung der S-Bahn festgestellt. Weitere Ermittlungen ergaben, das es zu keinem Zeitpunkt eine Brandentwicklung gegeben hatte; somit auch keinerlei Gefahr für Reisende bestand.

Die S-Bahn war fahrbereit und wurde zur Instandsetzung ins Betriebswerk Steinhausen gefahren. Die Bahnstrecke München-Ost – Giesing war für den Bahnverkehr knapp 40 Minuten gesperrt. Dadurch kam es zu einigen Behinderungen im Betriebsablauf von S-Bahnen wie Eisenbahnen. Durch den Vorfall wurden keine Reisenden in der S-Bahn verletzt.