Home » Gesundheit » Regionales Traumazentrum des HELIOS Klinikums München West gewährleistet schnelle medizinische Hilfe

Regionales Traumazentrum des HELIOS Klinikums München West gewährleistet schnelle medizinische Hilfe

Das Helios Klinikum München West in Pasing ist erfolgreich von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) rezertifiziert worden und als regionales Traumazentrum eingestuft. Es ist Mitglied im Traumanetzwerk München-Oberbayern Süd, einem freiwilligen Zusammenschluss von derzeit 26 Kliniken. Gemeinsam ermöglichen sie, dass lebensgefährlich verletzte Unfallopfer rund um die Uhr optimal versorgt werden können.

Um das Zertifikat der DGU als Traumazentrum zu erhalten, müssen Krankenhäuser eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Dazu gehört neben einem Schockraum, einem Hubschrauberlandeplatz oder einem Blutdepot unter anderem auch ein unfallchirurgisches ärztliches und pflegerisches Team, das jederzeit einsatzbereit ist. Hierfür gibt es am Helios Klinikum München West seit November 2015 die Klinik für Orthopädie, Unfall-, Handchirurgie und Sportorthopädie unter der chefärztlichen Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Lenich. Durch die Spezialisierung auf die Behandlung unfallverletzter Personen konnte die Versorgungsqualität deutlich verbessert werden, sodass die Gutachter der DGU das bislang lokale Traumazentrum im Rahmen der Rezertifizierung jetzt als regionales Traumazentrum eingestuft haben. Damit bescheinigt die Fachgesellschaft, dass im Pasinger Klinikum über die Erstversorgung hinaus eine weitere Behandlung von Schwerverletzten möglich ist. Gewährleistet wird das durch verschiedene Spezialabteilungen, die Hand in Hand mit der Unfallchirurgie zusammenarbeiten. „Die Überlebenschance schwerst- oder lebensgefährlich verletzter Patientinnen und Patienten hängt entscheidend von der schnellen medizinischen Versorgung sowie einer individuell angepassten Behandlung in der Klinik ab“, erklärt Chefarzt Lenich. „Hier in Pasing können wir zu jeder Tages- und Nachtzeit auf die Expertise anderer Fachabteilungen zurückgreifen, wie etwa der Anästhesiologie, der Bauch- und Gefäßchirurgie oder der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.“

Das Traumanetzwerk-Projekt wurde 2008 von der DGU ins Leben gerufen. Gegenwärtig nehmen rund 650 Kliniken an der Initiative teil, die sich regional und grenzüberschreitend zu 54 zertifizierten Traumanetzwerken zusammengeschlossen haben.