Schläge nach Hinweis auf fehlende Mund-Nasen-Bedeckung

Schläge nach Hinweis auf fehlende Mund-Nasen-Bedeckung
Foto: © Bundespolizei

Ein 31-Jähriger, der in einem Meridian-Zug einen 35-Jährigen am Sonntagabend (9. August) auf dem Weg von München nach Freising auf dessen fehlende Mund-Nasen-Bedeckung ansprach, wurde von diesem mit Schlägen ins Gesicht bedacht und dabei verletzt.

Ein 31-jähriger Pakistaner sprach nach der Abfahrt des  ALX 79869 aus dem Münchner Hauptbahnhof einen mitreisenden 35-jährigen Nigerianer gegen 22:45 Uhr auf dessen fehlende Mund-Nasen-Bedeckung an. Unvermittelt schlug der im Landkreis Altötting wohnende Asylbewerber seinem Gegenüber aus Freising mit der Faust ins Gesicht. Dieser klagte anschließend über Schmerzen und wollte sich in ärztliche Behandlung begeben. Beim Aggressor, der von informierten Landespolizisten beim Halt in Freising aus dem Zug geholt worden war, wurde ein Atemalkohol von 0,82 Promille gemessen. Er erhält von der Bundespolizei wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eine Straf- sowie eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Durch den Vorfall kam es zu geringer Verspätungen des ALX 79869.

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