Seilbahnen, Reisebusse und Ausflugsschiffe starten zu Pfingstferien

Seilbahnen, Reisebusse und Ausflugsschiffe starten zu Pfingstferien
  • Freizeitangebote ab 21. Mai in Bayern wieder möglich
  • Gäste müssen sich weiterhin an Hygieneregeln halten
  • Zusätzlicher Schutz durch Vorlage aktueller Corona-Tests und Maskenpflicht

Gute Nachricht für touristische Betreiber, Ausflügler und Urlauber: Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Reisebusverkehre und touristische Bahnverkehre starten ab dem 21. Mai. Verkehrsministerin Kerstin Schreyer: „Wo die Inzidenz es zulässt, werden wir vorsichtig wieder Schritt für Schritt in Richtung Normalität gehen können. Das ist eine sehr gute Perspektive für die anstehenden Pfingstferien. Natürlich müssen sich die Gäste an die Hygieneregeln halten.”

Touristische Angebote werden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 ab Freitag, den 21. Mai 2021, wieder zugelassen. Dazu zählen neben dem Beherbergungsgewerbe spezielle touristische Verkehre wie die Ausflugsschifffahrt, der Betrieb von Seilbahnen und touristischen Bahnverkehren sowie auch der Busreiseverkehr. Ein sogenanntes Rahmenhygienekonzept soll sicherstellen, dass die Benutzung so sicher wie möglich ist. Es sieht unter anderem Terminvereinbarungen, Test-, Abstandsregeln und Maskenpflicht vor. Bei negativer Inzidenzentwicklung können die Öffnungen allerdings auch wieder zurückgenommen werden.

Schreyer: „Uns helfen die Erkenntnisse, die wir mit den Hygienekonzepten aus dem allgemeinen ÖPNV gewonnen haben. Wir haben die Konzepte für touristische Verkehre des letzten Jahres gezielt weiterentwickelt. Zum Beispiel durch Digitalisierung beim Anmelden, durch Corona-Tests und durch Einführung einer Maskenpflicht, um noch mehr Sicherheit zu erreichen.“

Gesundheitsminister Klaus Holetschek: „Das Infektionsgeschehen entwickelt sich aktuell positiv. Seit vergangenen Freitag liegt die 7-Tage-Inzidenz in Bayern wieder unter 100, aktuell bei 82,6 (Stand 17.5.). Deswegen können wir nun guten Gewissens wieder schrittweise Erleichterungen einräumen. Mir ist es ein Herzensanliegen, dass gerade auch der Tourismus in Bayern wieder durchstarten kann – aber freilich immer im Zeichen von Umsicht und Vorsicht. Denn auch wenn sich die Zahlen vielerorts positiv entwickeln, der Trend kann auch leicht wieder umschlagen. Corona ist noch nicht besiegt. Ich appelliere deshalb an alle Bürgerinnen und Bürger, nach wie vor konsequent die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.“

„Jetzt können die Reisebusse wieder in ihr klassisches Tourismusgeschäft zurückkehren“ so Schreyer weiter. „Mein Dank gilt dem privaten Omnibusgewerbe, das uns in den vergangenen Monaten zuverlässig bei Schulbusverstärkerverkehren unterstützt hat und uns außerhalb der Ferienzeiten sicher weiter unterstützt.

Auch die bayerischen Seilbahnbetreiber sind gut vorbereitet. Sie haben bereits im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 mit Unterstützung durch das Ministerium betriebliche Hygienekonzepte erstellt, die sich dann insbesondere in den Sommermonaten des letzten Jahres bewährt haben. Der Umgang mit der Corona-Pandemie ist daher auch in dieser Branche nicht mehr neu. „Die bereits vorhandenen Konzepte werden auf die aktuellen infektionsschutzrechtlichen Rahmenbedingungen abgestimmt, so dass auch die Fahrt mit der Seilbahn nach der langen Durststrecke mit der ausgefallenen Wintersaison 2020/2021 wieder möglich ist und erneut zum eindrucksvollen Erlebnis in den Bergen werden kann. Dabei ist es mir ein Anliegen, dass für die Fahrgäste von Seilbahnen die üblichen Corona-Maßnahmen gelten, die sie auch von anderen Bereichen oder vom ÖPNV her kennen“, macht Schreyer deutlich.

Das Konzept ermöglicht auch die Wiederaufnahme der Fluss- und Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr. Damit steht auch längeren Fahrten auf Bayerns Seen und Flüssen nichts mehr im Wege“, so die Ministerin abschließend.