Spielstadt Mini München öffnet wieder die Stadttore

Spielstadt Mini München öffnet wieder die Stadttore
Foto: © Michael Nagy

„Mini-München ist ein Exportschlager, auf den die Stadt sehr stolz ist“, betonte Sozialreferentin Dorothee Schiwy heute bei der Vorstellung des Programms für die 19. Spielstadt. Mini München öffnet vom 30. Juli bis 17. August auf dem Gelände der ehemaligen Event Arena im Olympiapark ihre Pforten, jeweils von Montag bis Freitag zwischen 10 bis 17 Uhr. Die Spielstadt ist Münchens größtes Ferienangebot. An manchen Tagen kommen bis zu 2.500 Kinder im Alter von 7 bis 15 Jahren, um zu arbeiten, zu studieren, zu konsumieren, Politik mitzugestalten oder einfach nur durch die Spielstadt zu flanieren. Über Anfang und Ende des Spiels und wie sie mitspielen, entscheiden die Kinder selbst. Willkommen ist jeder und das Angebot ist kostenlos.

Dorothee Schiwy: „In Mini-München zeigt sich, mit welcher Intensität und Neugier Kinder freiwillig lernen und mit welchem Spaß aber auch Ernst sie sich größeren Herausforderungen stellen. Spielerisch übernehmen die Kinder Verantwortung und lernen Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren, zum Beispiel wenn sie ihre eigene Stadtvertretung wählen.“

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In den letzten Jahrzehnten hat Mini-München als kulturpädagogisches Projekt weit über die Grenzen Münchens und Deutschlands hinaus Schule gemacht. Heute gibt es nicht nur in ganz Deutschland, sondern weltweit mehrere Hundert Spielstädte nach dem Vorbild Mini-Münchens. Veranstaltet wird Mini München von Kultur- & Spielraum e.V., finanziert vom Stadtjugendamt im Sozialreferat und von vielen Spenden und Sponsoren.

Albert Kapfhammer von Kultur- und Spielraum stellte im Pressegespräch das Programm für 2018 vor. Mini-München wird seinem Anspruch international zu sein auch in diesem Jahr wieder in mehrfacher Hinsicht gerecht: Neben Kinderdelegationen aus anderen Spielstadt-Partnerstädten (Mini-Salzburg, Mini-Regensburg und Mini-Lenster /Luxemburg), die in Mini-München jeweils eigene Botschaften unterhalten werden, besuchen pädagogische Fachkräfte, Städteplaner und Künstler aus Italien, Tunesien, Ägypten, Tschechien, der Slowakei und Japan Mini-München. Regelmäßige Besuche wird es auch wieder aus den städtischen Gemeinschaftsunterkünften, von Hortgruppen und Ferienfahrten geben. In Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes für Wohnen und Migration und den Sozialdiensten wurde ein Gesamtpaket geschnürt, das neben den mehrsprachigen Einladungen an die Eltern auch eine angemessene Betreuung der jungen Gäste in Mini-München sicherstellt. Mehr zu Mini München sowie Plakate und Flyer gibt es unter www.mini-muenchen.info