Stadt fördert Münchner Kunstschaffende und kauft 16 Kunstwerke an

Symbolbild

Die Stadt kauft 16 Kunstwerke von Münchner Künstlerinnen und Künstlern in Höhe von insgesamt 40.000 Euro aus Mitteln der vom Kulturreferat verwalteten Mathias Pschorr-Stiftung, Hackerbräu an. Die Arbeiten aus dem Bereich der Bildenden und Angewandte Kunst gehen in die städtischen Sammlungen des Lenbachhauses, des Münchner Stadtmuseums und der Artothek & Bildersaal ein und umfassen die Gattungen Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Keramik bis hin zu neuen Medien. Kulturreferent Anton Biebl: „Gerade jetzt setzen wir mit Ankäufen von zeitgenössischer Kunst ein wichtiges Signal. Denn Künstlerinnen und Künstler haben derzeit kaum Möglichkeiten, ihre Arbeiten zu präsentieren und zu verkaufen. Das Schöne ist: Die Münchnerinnen und Münchner profitieren auch davon. Sie können sich nämlich einige der erworbenen Originale in der städtischen Artothek ausleihen“.

Auf die Ausschreibung hin gingen 261 gültige Bewerbungen ein. Der Beirat der Mathias Pschorr-Stiftung, Hackerbräu hat in seiner Sitzung am 20. November entschieden, Werke anzukaufen von: Jonah Gebka, Philipp Gufler, Verena Hägler, Franz-Amandus Maria Handschuh, Antje Hanebeck, Rita Hensen, Annegret Hoch, Hyojoo Jang, Nicola Müller, Judith Neunhäuserer, Anna M. Pasco Bolta, Asja Schubert, Mirei Takeuchi, Janina Totzauer, Gülbin Ünlü und Mehmet & Kazim Akal.

Die Mathias Pschorr-Stiftung, Hackerbräu wurde 1901 aus dem Nachlass des Brauereiinhabers Mathias Pschorr geschaffen. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Schönen Künste und des Kunsthandwerks. Weitere Informationen zur Stiftung und den aktuellen Ankäufen unter www.muenchen.de/kunst unter „Kommunale Kunstförderung“, zur Artothek unter www.muenchen.de/artothek.

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