Starke Partner von Bogenhausen bis Kanada: Deutscher Eishockey-Bund und München Klinik machen langjährige Kooperation offiziell

Starke Partner von Bogenhausen bis Kanada: Deutscher Eishockey-Bund und München Klinik machen langjährige Kooperation offiziell
v. l. n. r. Stefan Schaidnagel (Sportdirektor mit Generalverantwortung des DEB e.V.), Prof. Dr. Ellen Hoffmann (Chefärztin der München Klinik Bogenhausen und Schwabing), PD Dr. Florian Straube (Geschäftsführender Oberarzt, Team-Arzt), Dr. Manuel Berger (Team-Arzt, Frauen A-Nationalmannschaft)

Eishockey ist ein intensiver Sport – schnelle Spielzüge, kurze Verschnaufpausen. Für die Spielerinnen und Spieler bedeutet ein Match 3 x 20 Minuten körperliche Höchstleistung. Um die Gesundheit und Sicherheit der Mannschaften sicherzustellen, sind bei allen Spielen und zur Vor- und Nachsorge Mannschaftsärzte im Einsatz.

Bereits seit 1999 steht Chefärztin Prof. Ellen Hoffmann mit ihrem Team dem DEB beratend zur Seite. Die Frauen-Nationalteams betreuen seit 2007 Ärzte der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin der München Klinik Bogenhausen als Mannschaftsärzte. Jetzt wurde eine Kooperationsvereinbarung geschlossen und die gelebte und etablierte Partnerschaft damit offiziell gemacht. Damit ist die Bogenhausener Klinik offiziell Behandlungszentrum für internistische, sportmedizinische und kardiologische Fragen des DEB.

„Die Betreuung der DEB-Frauen ist für uns eine echte Herzensangelegenheit. Gerade bei einem Hochleistungssport wie Eishockey ist eine gesicherte sportmedizinische Betreuung wichtig, um den Sportlerinnen maximale Sicherheit auf dem Eis zu gewährleisten. Ich freue mich sehr, dass der DEB und die München Klinik jetzt nicht mehr nur an der Bande, sondern auch auf dem Papier ein starkes Team sind“, so Prof. Ellen Hoffmann, Chefärztin der Klinik für Kardiologie und Internistische Intensivmedizin der München Klinik Bogenhausen und Schwabing.

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel ergänzt: „Schon seit langer Zeit pflegen wir eine ausgesprochen gute und vertrauensvolle Kooperation mit der München Klinik. Diese nun auch schriftlich zu fixieren, war unser beider Wunsch. Die Klinik für Kardiologie der München Klinik Bogenhausen berät die Frauen-Nationalmannschaft seit 2004 qualitativ herausragend in internistischen, sportmedizinischen sowie sportkardiologischen und kardiologischen Fragen und unterstützt die Sportlerinnen mit großem Engagement. Dafür sind wir dem Team um Prof. Ellen Hoffmann sehr dankbar und wollen die Zusammenarbeit auch mit Blick auf die angestrebte Olympia-Qualifikation unserer Mannschaft auf bewährtem Niveau fortsetzen.“

Bogenhausener Ärzte unterstützen in kardiologisch-internistischen Belangen

Konkret bedeutet die Kooperation, dass Bogenhausener Ärzte unter Leitung von Chefärztin Prof. Ellen Hoffmann und Oberarzt PD Dr. Florian Straube bei allen nationalen und internationalen Turnieren mit vor Ort sind. Die Mannschaftsbetreuung deckt das gesamte Spektrum der sportmedizinischen, kardiologischen und internistischen Betreuung ab – neben Vorsorgeuntersuchungen zur Prävention des plötzlichen Herztodes bis hin zur ärztlichen Anwesenheit während der Trainingslehrgänge und Turniere zur Akutversorgung von Verletzungen und zur Koordination der weiteren Behandlung. Die Team-Ärzte der München Klinik Bogenhausen – Manuel Berger, Anna Schlichting, Bastian Schneider und Florian Straube – sind so oft mehrere Wochen in ihrer Freizeit mit den Eishockeymannschaften im In- und Ausland unterwegs. Darüber hinaus werden die Sportlerinnen des DEB mit internistischen und kardiologischen Diagnosen bzw. Verdachtsdiagnosen als Patientinnen in der München Klinik abgeklärt und sofern erforderlich ambulant oder stationär behandelt. Zuletzt konnten sich die Partner im Januar, vor Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland, gemeinsam über den Weltmeistertitel bei der U18-Weltmeisterschaft der Division I in Füssen freuen, durch den der Aufstieg in die Top Division gelang. In dieser Saison steht nun zunächst ab 17. Oktober die Fraueneishockey-Bundesliga auf dem Spielplan.

Auch in der Corona-Pandemie ein starkes Team

Um den Eishockeysport angesichts der aktuellen Pandemie sicher für Spieler und Zuschauer zurück aufs Eis zu bringen, hat der DEB gemeinsam mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eine Task Force Eishockey ins Leben gerufen. Gemeinsam mit weiteren Experten aus der Medizin haben Chefärztin Prof. Ellen Hoffmann und Oberarzt PD Dr. Straube beratend dabei unterstützt, ein Hygienekonzept und eine Teststrategie für den Spiel- und Trainingsbetrieb zu entwickeln. Im Konzept enthalten sind Maßnahmen, die Vereine ihren lokalen Gesundheitsämtern vorlegen können, sowie Leitlinien für einen Spielbetrieb mit Zuschauern. Die Frauen-Nationalteams des DEB unterstützt die München Klinik im Rahmen der Kooperation auch operativ bei der Rückkehr in den Regelbetrieb. So nahmen vor dem ersten Trainingscamp der kompletten Frauen-Nationalmannschaft im August die Ärzte der München Klinik Bogenhausen die Covid-Abstriche vor, die ebenfalls im eigenen Labor der München Klinik ausgewertet wurden.

Bewerte diesen Beitrag!
[Total: 0 Durchschnitt 0]