Temporäre Abstellflächen für E-Tretroller rund um den Olympiapark

Temporäre Abstellflächen für E-Tretroller rund um den Olympiapark

Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm zahlreiche Veranstaltungen – unter anderem im Münchner Olympiapark. Neben Bus und Bahn werden immer häufiger auch die Angebote der geteilten Mikromobilität genutzt, um zu den Festivals, Konzerten und Sportveranstaltungen zu gelangen. Das Mobilitätsreferat setzt deshalb gemeinsam mit den Anbietern der Mikromobilitätsdienste verschiedene Maßnahmen für eine sichere Nutzung und ein geordnetes Abstellen von E-Tretrollern, Fahrrädern und Motorrollern um – von der Einrichtung von zusätzlichen Abstellflächen bis hin zu Reaktionstests, die der Ausleihe vorgeschalten werden.

Auf dem Gelände des Olympiaparks ist es nicht gestattet, mit E-Tretrollern zu fahren. Zudem besteht auf dem Gelände ein Abstellverbot für geteilte E-Tretroller und Fahrräder. Um darüber hinaus zu verhindern, dass Gehwege rund um den Olympiapark von parkenden E-Tretrollern und Fahrrädern blockiert werden, und um die Sicherheit insbesondere für mobilitätseingeschränkte und sehbehinderte Personen zu erhöhen, hat das Mobilitätsreferat in Zusammenarbeit mit dem Baureferat an neuralgischen Stellen rund um den Olympiapark Abstellflächen für Mikromobilitätsfahrzeuge eingerichtet: So gibt es am östlichen Eingang des Olympiaparks in der Birnauer Straße sowie im Norden in der Connollystraße Abstellflächen, welche über das ganze Jahr hinweg als Abstellort für E-Tretroller, Fahrräder und Motoroller dienen.

Seit Freitag, 14. Juni, und noch bis zum Ende des Tollwood-Sommerfestivals am Sonntag, 21. Juli, gibt es zudem drei temporäre Abstellflächen in der Ackermannstraße. Um dem hohen Bedarf an der Kreuzung von Ackermannstraße und Spiridon-Louis-Ring zu begegnen, ist die dortige Abstellfläche rund 25 Meter lang. Im Radius von 100 Metern rund um die temporären Abstellflächen wurde, wie auch bei den regulären Flächen, ein virtuelles Parkverbot eingerichtet, welches das Beenden der Ausleihe au-ßerhalb der Abstellfläche unmöglich macht.

Darüber hinaus haben die Anbieterfirmen zugesichert, den Service während der Veranstaltungssaison rund um den Olympiapark zu erhöhen und zusätzliches Personal einzusetzen, um falsch abgestellte Fahrzeuge regelmäßig zu entfernen.
Um Trunkenheitsfahrten möglichst zu verhindern, schalten die Anbieter von E-Tretrollern von Mitte Juni bis 21. Juli dem Ausleihvorgang in den Apps zudem täglich von 17 Uhr bis 3 Uhr morgens einen Reaktionstest vor. Eine Fahrt mit geteilten E-Tretrollern ist nur bei Bestehen dieses Tests möglich. Übrigens: Für das Fahren mit E-Tretrollern gelten dieselben Promillegrenzen wie für das Fahren eines Autos; Verstöße können entsprechend geahndet werden.

Bürgermeister Dominik Krause: „Für viele Menschen sind E-Tretroller praktisch, gleichzeitig sind rücksichtslos abgestellte Tretroller auch ein Ärgernis und eine Gefahr – etwa für Menschen im Rollstuhl oder sehbehinderte Menschen. Im Umfeld beliebter Veranstaltungsorte wie dem Olympiapark, der während Tollwood und Fan-Fest besonders stark besucht wird, ist die Zahl chaotisch abgestellter Tretroller besonders hoch. Wir wollen in München alle Formen der Mobilität ermöglichen, dazu zählen auch E-Tretroller, aber so wie bisher kann es nicht weitergehen. Ich freue mich, dass wir nun eine gute Lösung für den Olympiapark gefunden haben. Mein Wunsch ist, dass wir alle wieder mehr Rücksicht aufeinander nehmen. Dann ist ein städtisches Eingreifen nämlich gar nicht erst nötig.“ Mobilitätsreferent Georg Dunkel: „Es freut mich, dass wir gemeinsam mit den Anbietern ein Bündel an Maßnahmen rund um den Olympiapark umsetzen können, das die Nutzung und das Abstellen der Mikromobilitätsangebote für alle angenehmer und vor allem sicherer macht. Die Angebote, seien es E-Tretroller oder Fahrräder, sind gerade im Sommer beliebt und ergänzen das ÖPNV-Angebot sehr gut – wenn sich alle an die Regeln halten und verantwortungsvoll damit umgehen. In der Altstadt bewähren sich die Abstellflächen und Parkverbotszonen bereits, jetzt müssen wir das Konzept besonders an neuralgischen Stellen ausweiten.“