
Mit den steigenden Temperaturen beginnt wieder die Saison für Stechmücken. Um zu verhindern, dass sich bereits im letzten Herbst abgelegte Eier bei den nun milden Frühlings-Temperaturen zu Tigermücken entwickeln, ruft Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek die Bürger*innen zur Mithilfe auf: „Ich bitte alle Münchner*innen, uns dabei zu unterstützen, die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu verlangsamen. Bieten Sie Tigermücken keine Möglichkeiten für die Eiablage und überprüfen Sie mögliche Brutplätze. Jeder Beitrag zählt. Die Maßnahmen sind einfach und sehr wirksam.“
In Vorbereitung auf die anstehende Saison ist es deshalb wichtig, mögliche Brutstätten in den eigenen Gärten und auf Balkonen zu reinigen. Dazu zählen zum Beispiel Eimer, Gießkannen, Vogeltränken und Untersetzer. Nach der Reinigung sollten diese Gegenstände kopfüber gelagert oder in Schuppen und Kellern untergestellt werden, um eine Ansammlung von Wasser zu vermeiden.
Ab Saisonbeginn sollten Brutstätten zusätzlich komplett vermieden werden. Hat sich in einem Gefäß Wasser angesammelt, sollte es gereinigt und trocken gelagert werden. Wasserspeicher (Regentonnen, Zisternen) sollten mit einem eng schließenden, dichtmaschigen Netz oder einem Deckel abgedeckt werden.
Die Tigermücke ist ursprünglich in den süd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatet. Klimatische Veränderungen und wärmere Temperaturen begünstigen die Ausbreitung dieser invasiven Stechmückenart. In Regionen, in denen sie sich dauerhaft etabliert hat, ist die Asiatische Tigermücke ein bedeutender Krankheitsüberträger des Chikungunya-Fiebers und kann insbesondere auch Denguefieber und Zika-Fieber übertragen. Anders als viele heimische Mückenarten ist die Asiatische Tigermücke tagaktiv und zeichnet sich durch eine gesteigerte Aggressivität aus. In München wurde die Tigermücke erstmalig im Jahr 2019 nachgewiesen. Weitere Informationen und Tipps zur Bekämpfung der Tigermücke unter muenchen.de/tigermuecke. Hier hält das Gesundheitsreferat auch eine Checkliste zur Brutstättenreinigung und ein Videotutorial bereit. Wer eine Mücke entdeckt, sich jedoch nicht sicher ist, ob es sich um eine Asiatische Tigermücke handelt, kann das Insekt zur Bestimmung an den Mückenatlas schicken. Infos dazu unter mueckenatlas.com. Das Gesundheitsreferat bietet zudem einen Newsletter zur Tigermücke an. Eine Anmeldung ist unter muenchen.de/tigermuecke möglich.








