Truderinger Festplatz wird zur Stadtrat-Helmut-Schmid-Festwiese

Truderinger Festplatz wird zur Stadtrat-Helmut-Schmid-Festwiese
Oberbürgermeister Dieter Reiter und Monika Schmid-Balzert, Tochter von Helmut Schmid, enthüllen das Gedenkschild für den früheren Stadtrat (Foto: Michael Nagy/Presseamt)

Im Gedenken an ihren langjährigen ehrenamtlichen Stadtrat hat die Stadt München den Truderinger Festplatz in Stadtrat-Helmut-Schmid-Festwiese umbenannt. Bei einer Feierstunde am gestrigen Abend hat Oberbürgermeister Dieter Reiter vor Ort ein Gedenkschild enthüllt, das fortan an den am 8. November 2021 verstorbenen früheren Vorsitzenden der SPD-Fraktion und Wiesn-Stadtrat erinnern soll.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Die Truderinger Festwoche ohne Helmut Schmid ist eigentlich unvorstellbar. Viele Jahre lang hat er sie als örtlicher Stadtrat eröffnet und mit nur wenigen Schlägen das erste Fass Bier angezapft. Schon deswegen passt kein Ort besser zu ihm als der Truderinger Festplatz, der von jetzt an seinen Namen trägt.“
Es war aber nicht nur die Truderinger Festwoche, für die Helmut Schmid Verantwortung übernahm. Als Wiesn-Stadtrat war er von 2002 bis 2017 auch der zentrale Ansprechpartner im Stadtrat zum Oktoberfest. Als der Wiesn-Stadtrat werde Schmid in die Münchner Stadtgeschichte eingehen, betonte OB Reiter.

Schmids Wirken ging aber weit über das Thema Wiesn hinaus. Er gehörte 36 Jahre lang dem Stadtrat an, von 1984 bis 2020. Von 1998 bis 2008 fungierte er als Fraktionsvorsitzender der SPD. Darüber hinaus war er von 1993 bis 2009 DGB-Vorsitzender für München und die Region und damit einer der wichtigsten Verantwortungsträger in der Münchner Wirtschaft und Stadtgesellschaft.

OB Reiter: „Er war wirklich ein Urgestein der Münchner Kommunalpolitik. Bodenständig, ehrlich und überzeugend, nie ein Ja-Sager, dennoch fähig zum Kompromiss, so hat er über Jahrzehnte die Politik im Rathaus mitgeprägt.“