Typisierungsaktion am Münchner Airport

Foto: Alex Tino Friedel - ATF Pictures

Eine Aktion, die Leben retten kann: Rund 200 Mitarbeiter des Münchner Flughafens haben die Möglichkeit genutzt, sich in die Kartei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen zu lassen. Im Rahmen einer Typisierungsaktion am Airport ließen sich Mitarbeiter im Alter von 18 bis 55 Jahren vom Betriebsärztlichen Dienst Blut entnehmen. Die Flughafen München GmbH hat die hierfür entstehenden Kosten in Höhe von 20.000 Euro komplett übernommen. Statistisch gesehen erkrankt alle 16 Minuten in Deutschland ein Patient an Blutkrebs.

Die DKMS Deutschland kann am Tag bis zu zwölf Stammzellenspender vermitteln, allerdings werden deutlich mehr benötigt. Bereits im Juli dieses Jahres durften zwei Flughafenmitarbeiter in Gegenwart des Personalchefs der Flughafen München GmbH, Dr. Robert Scharpf, Auszeichnungen der DKMS entgegennehmen, da sie mit einer Stammzellspende das Leben eines an Blutkrebs erkrankten Menschen gerettet haben. Bei dieser Gelegenheit war die Idee entstanden, den Kreis potentieller Spender durch eine abermalige Typisierungsaktion am Münchner Flughafen zu vergrößern. So war es nur folgerichtig, dass Dr. Robert Scharpf mit gutem Beispiel voranging, um sich selber in die Kartei aufnehmen zu lassen.

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