U-Bahnhof Sendlinger Tor: Künftiges Erweiterungsbauwerk wird „angedockt“, Arbeiten lärmintensiv

Foto: © SWM/MVG

Der Umbau des U-Bahnhofs Sendlinger Tor steht kurz vor dem (ersten) Durchbruch: Von April bis August 2018 schließen die Stadtwerke München (SWM) das künftige Erweiterungsbauwerk an der Blumenstraße (Ecke Wallstraße) an den bestehenden Bahnhof an. Dazu werden aus der gro-ßen Baugrube, in der das Erweiterungsbauwerk derzeit entsteht, direkte Verbindungen zur Ebene der U-Bahnlinien U1 und U2 hergestellt.

Vorgesehen sind zwei Durchbrüche, einer zum südlichen Ende des stadt-auswärtigen Bahnsteigs der U1/U2 (Fahrtrichtung Fraunhoferstraße; vgl. Markierung im Bildhintergrund), der andere zum südlichen Ende der stadt-einwärtigen Seite (Fahrtrichtung Hauptbahnhof; vgl. rechte Markierung). Dort haben Fahrgäste in Zukunft die Möglichkeit, die Bahnsteigebene der U1/U2 zu verlassen oder zu betreten, ohne auf den heute oft überlasteten Zugang in den Bahnsteigmitte angewiesen zu sein. Das zweite Erweite-rungsbauwerk entsteht an den nördlichen Enden der beiden U1/U2-Bahnsteige (Sonnenstraße, direkt am Sendlinger-Tor-Platz); dort sollen die beiden
Durchbrüche im Herbst 2018 hergestellt werden.

Werbung / Anzeige

Die Bauarbeiten zur Herstellung der Verbindungen zwischen Neu- und Altbauten sind lärmintensiv, weil jeweils die neu hergestellte Bohrpfahlwand des künftigen Erweiterungsbauwerks, der im Arbeitsbereich vereiste Baugrund (siehe Kasten unten) und die Bestandswand durchbrochen werden müssen. Sie sollen noch im Laufe dieser Woche beginnen, zunächst am südlichen Ende von Gleis 1 (stadteinwärts/Richtung Hauptbahnhof). Für jeden der zunächst zwei herzustellenden Durchbrüche sind rund 20 Tage in versetzten Blöcken vorgesehen, an denen voraussichtlich rund um die Uhr gearbeitet wird. Die Geräuschentwicklung wird vor allem die Fahrgäste im U-Bahnhof Sendlinger Tor beeinträchtigen; diese werden mittels Aushängen informiert und um Verständnis gebeten. Ferner sind die direkten Anlieger des Bahnhofs betroffen. Sie wurden bereits im Vorfeld über die absehbaren Beeinträchtigungen unterrichtet.

Weitere Infos unter: www.mvg.de