Update 02.05.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle in München

Update 02.05.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle in München

In München wurden für Samstag, 1. Mai, 184 neue Corona-Fälle (einschließlich 21 Nachmeldungen) und 1 weiterer Todesfall gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 68.588 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 63.158 Personen, die bereits genesen sind, 4.252 aktuell Infizierte sowie insgesamt 1.178 Todesfälle.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 126,7 (Stand 2.5.). Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt. Für München gelten aktuell die Regelungen der Inzidenzeinstufung „100-150“ (muenchen.de/corona).

Bislang (Stand 30.4.) wurden in München insgesamt rund 501.700 Impfungen durchgeführt (392.800 Erst- und 108.900 Zweitimpfungen). Die Münchner Impfquote liegt damit, bezogen auf die impffähige Bevölkerung ab 16 Jahren, bei den Erstimpfungen bei 30,9 % und bei den Zweitimpfungen bei 8,6 % (Münchner Gesamtbevölkerung 26,5 % / 7,3 %). Am Wochenende erfolgt keine Aktualisierung der Impfquote, da zwar selbstverständlich in München auch am Wochenende weitergeimpft wird, die komplett aktualisierte Impfstatistik aber erst am Montag vorliegt.

Von den in den vergangenen zwei Wochen neu gemeldeten Corona-Fällen mit einem eindeutigen vPCR-Ergebnis ergab sich in 92,3 % der Fälle ein Verdacht auf eine besorgniserregende Virusvariante (Variant of Concern, VOC).

Insgesamt wurden bislang 9.099 Fälle als Variante B.1.1.7, 23 Fälle als Variante B.1.351 sowie 6 Fälle als Variante P.1 bestätigt. Zur Bestimmung der südafrikanischen oder der brasilianischen Variante muss eine Genomsequenzierung durchgeführt werden, zum Nachweis der britischen Variante ist der vPCR-Test ausreichend.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 0,93 (Stand 30.4.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 93 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Der R-Wert für München wird vom Statistischen Beratungslabor des LMU-Instituts für Statistik auf Basis eines Nowcastings ermittelt (corona.stat.uni-muenchen.de/nowcast) und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 0,93 liegt diese Spannbreite zwischen 0,83 und 1,03. Am Wochenende und an Feiertagen weist das Statistische Beratungslabor keine aktuellen Werte aus, sondern berechnet die Werte im Anschluss rückwirkend.

Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.

Mehr Daten, Grafiken und Erläuterungen gibt es unter muenchen.de/coronazahlen

Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona