Update 11.12.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle in München

Update 11.12.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle in München

Hotspot-Regelungen weiter gültig

Die erweiterten Corona-Maßnahmen für Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 200 (u.a. nächtliche Ausgangssperre) gelten weiter, auch wenn das Robert Koch-Institut (RKI) heute für München mit 199,9 einen Wert knapp unter 200 meldet. In der aktuellen bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ist festgelegt, dass die Hotspot-Regelungen frühestens wieder aufgehoben werden können, wenn die 7-Tage-Inzidenz laut RKI seit mindestens sieben Tagen in Folge unter dem 200er-Schwellenwert liegt.

Entwicklung der Coronavirus-Fälle

In München wurden für Donnerstag, 10. Dezember, 396 neue Corona-Fälle (inkl. 27 Nachmeldungen) und 6 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 34.746 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 28.492 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 414 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt und erfasst werden und können sich auch rückwirkend ändern (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen). Entsprechend der Handhabung durch das Robert Koch-Institut (RKI) kann der jeweils ausgewiesene Tageswert auch Nachmeldungen für die Vortage enthalten. Der aktuelle Stand der Tages- und Vortageswerte sowie weitere Informationen zur Ermittlung können im Abschnitt „Tageswerte“ unter muenchen.de/coronazahlen abgerufen werden.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 199,9. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt. Der auf dem RKI-Dashboard veröffentlichte Inzidenzwert (corona.rki.de) ist der nach dem Infektionsschutzgesetz und der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung ausschlaggebende Wert, ob einer der dort festgelegten Inzidenz-Schwellenwerte (35, 50, 200, 300) über- oder unterschritten ist.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,03 (Stand 10.12.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 103 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,03 liegt diese Spannbreite zwischen 0,93 und 1,13.

Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.

Mehr Daten, Grafiken und Erläuterungen gibt es unter muenchen.de/coronazahlen
Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona

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