Update 17.01.: Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Symbolbild

Am Freitag, 15.01.2021, gegen 23:15 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 darüber informiert,
dass in einer Wohnung in der Gaißacher Straße in Mittersendling eine laute Party mit
mehreren Personen stattfinden würde.

Drei Streifen der Münchner Polizei fuhren zu der Örtlichkeit und trafen in der Wohnung
auf acht Personen (zwei Frauen und sechs Männer, 21-36 Jahre alt). Vier Personen
wohnten in der Wohnung und die anderen vier waren an anderen Wohnsitzen in München
gemeldet.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Eine 23-
jährige Bewohnerin beleidigte eine eingesetzte Beamtin mit sittlich abwertenden Äußerungen. Sie wurde wegen der Beleidigung angezeigt. Dazu wurde auch die
Ruhestörung angezeigt. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen unzulässigem Lärm
wurde erstellt.

Danach mussten die nicht dort wohnhaften Personen die Wohnung verlassen.
Am Samstag, 16.01.2021, gegen 23:35 Uhr, wurde der Polizeinotruf 110 über eine laute
Party mit mehreren Personen in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der
Hahnenstraße in der Maxvorstadt informiert.

Mehrere Streifen der Münchner Polizei fuhren zur Örtlichkeit und trafen in der Wohnung
auf vier Personen (zwei Frauen und zwei Männer, 23-25 Jahre alt aus München und dem
Landkreis Starnberg). Eine der Personen war in der Wohnung gemeldet.

Die Beamten stellten ein offenes Fenster fest und bemerkten, dass sich auf einem Dach
eines dortigen Rückgebäudes zwei Personen befanden (eine 24-Jährige und ein 32-
Jähriger, beide aus München), die sich anscheinend durch das Fenster auf das Dach
begeben hatten. Die beiden wurden aufgefordert über eine dortige Feuerleiter das Dach
zu verlassen und in den Innenhof zu gelangen.

Die 24-Jährige versuchte in die Wohnung zurück zu klettern, wobei sie abstürzte. Sie fiel
aus ca. vier Meter Höhe auf ein dortiges Kiesbett, wo sie stehend aufkam. Sie war danach
ansprechbar. Zur Abklärung möglicher Verletzungen wurde ein Rettungswagen alarmiert,
der sie in ein Krankenhaus brachte.

Alle wurden wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Zudem
wurde auch die Ruhestörung angezeigt.

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