Update 22.10.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle in München

Update 22.10.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle in München

In München wurden für Mittwoch, 21. Oktober, 290 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 14.297 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 11.895 Personen, die bereits genesen sind, sowie 237 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt werden und können sich auch rückwirkend ändern (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen). 

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 82,4. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI sowie werktäglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ermittelt. Im Falle einer Abweichung zwischen RKI- und LGL-Wert ist der jeweils höhere Wert maßgebend.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,12 (Stand 21.10.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 112 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,12 liegt diese Spannbreite zwischen 0,99 und 1,27. Bei einer niedrigen Rate von täglichen Neuinfektionen können bereits kleinere Änderungen größere Schwankungen bewirken.

Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.

Mehr Daten, Grafiken und Erläuterungen gibt es unter muenchen.de/coronazahlen.
Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona.

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