Update 25.10.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle – 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 100,6!

Update 25.10.: Entwicklung der Coronavirus-Fälle - 7-Tage-Inzidenz jetzt bei 100,6 - Das gilt ab morgen!

In München wurden für Samstag, 24. Oktober, 206 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt bislang 15.094 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 12.284 Personen, die bereits genesen sind, sowie 239 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt werden und können sich auch rückwirkend ändern (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen).

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut Robert Koch-Institut (RKI) 100,6. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI sowie werktäglich vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ermittelt. Im Falle einer Abweichung zwischen RKI- und LGL-Wert ist der jeweils höhere Wert maßgebend.

Damit hat München bei der 7-Tage-Inzidenz den vom Freistaat neu eingeführten Schwellenwert von 100 überschritten und es gelten ab morgen, Montag, 26. Oktober, nach der bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung folgende Verschärfungen der Corona-Maßnahmen:

  • Die Sperrstunde in der Gastronomie wird von 22 Uhr auf 21 Uhr vorverlegt.
  • Auch das Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum beginnt bereits um 21 Uhr an den bekannten Hotspots Baldeplatz, Gärtnerplatz, Gerner Brücke, Wedekindplatz sowie in den Isarauen zwischen Reichenbachbrücke und Wittelsbacherbrücke.
  • An Tankstellen, durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste darf ebenfalls ab 21 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden.

Bei Sport- und kulturellen Veranstaltungen sind nur noch maximal 50 Besucher zugelassen; Ausnahmen gelten für Gottesdienste, Demonstrationen und Hochschulen.

Die Reproduktionszahl für München liegt bei 1,2 (Stand 24.10.) – das bedeutet, dass statistisch gesehen 100 Infizierte 120 Menschen neu anstecken. Je deutlicher die Reproduktionszahl über 1 liegt, umso schneller breitet sich das Coronavirus weiter aus. Je weiter sie unter 1 sinkt, umso weniger Neuinfektionen sind zu erwarten.

Die Reproduktionszahl wird auf Basis des gleitenden 7-Tage-Mittels der Münchner Neuinfektionen ermittelt und beinhaltet eine statistische Unsicherheit, die von einem 95%-Konfidenzintervall abgebildet wird. Das heißt, dass Schwankungen im Rahmen dieses Konfidenzintervalls statistisch gesehen nicht signifikant sind. Für die aktuelle Reproduktionszahl von 1,5 liegt diese Spannbreite zwischen 1,2 und 1,35. Bei einer niedrigen Rate von täglichen Neuinfektionen können bereits kleinere Änderungen größere Schwankungen bewirken.

Neben der zeitlichen Dynamik, die von der Reproduktionszahl beschrieben wird, ist deshalb für die Beurteilung des Infektionsgeschehens auch wichtig, ob die Zahl der Neuinfektionen klein genug ist, um die Infektionsketten effektiv nachvollziehen zu können und dass die Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems durch schwere Verläufe nicht überlastet wird.

Mehr Daten, Grafiken und Erläuterungen gibt es unter muenchen.de/coronazahlen.
Alle offiziellen Informationen der Stadt zur Corona-Situation unter muenchen.de/corona.

Corona-Ampel

 

 

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