Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkung – Über 7.000 Kontrollen – 324 Anzeigen

Symbolbild

Im Zeitraum von Samstag, 28.03.2020, 06.00 Uhr, bis Sonntag, 29.03.2020, 06:00 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München als auch der dazugehörige Landkreis), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen. Über 7.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 344 Verstöße angezeigt, von denen allein 324 die Ausgangsbeschränkung betrafen.

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen zur Einhaltung der aktuellen Regelungen wurden aufgrund erhöhten Freizeitaufkommens an der Ruderregatta Lautsprecherdurchsagen vorgenommen. Hierbei wurde insbesondere darauf hingewiesen, dass ein längeres Verweilen an einer Örtlichkeit nicht gestattet ist. Eine vierköpfige Personengruppe zeigte sich jedoch davon unbeeindruckt und lag weiterhin auf einem Steg am Ostufer der Regattastrecke. Als sie die Polizei näher kommen sahen, sprangen plötzlich alle auf und fingen an “Hampelmänner“ an Ort und Stelle zu praktizieren. Auch diese plötzliche sportliche Betätigung half hier aber nicht. Alle vier wurden eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

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