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Was ändert sich bei der Pflege? – Bürgerforum Altenpflege debattiert

Immer mehr Menschen sind auf Pflege angewiesen. Diese zu verbessern ist aktuelles politisches Ziel. Aus diesem Grund tritt zum 1. Januar 2017 das Zweite Pflegestärkungsgesetz in Kraft, mit dem sich unter anderem das Begutachtungsverfahren zur Feststellung von Pflegebedürftigkeit ändert. Um die Änderungen, die die Gesetzesnovelle mit sich bringt, geht es beim nächsten Bürgerforum Altenpflege, zu dem die städtische Beschwerdestelle für Probleme in der Altenpflege am Montag, 5. Dezember, von 18 bis 20 Uhr in den Saal des Alten Rathauses einlädt. Expertinnen und Experten informieren ausführlich über die anstehenden Neuerungen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Podiumsgäste sind Rolf Scheu vom MDK Bayern, Dietmar Stullich von der AOK Bayern, Doris Schneider, Geschäftsführerin Altenheime im Caritasverband der Erzdiözese München und Freising, und Adelina Colicelli vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe. Rudolf Pfreundner vertritt als Angehöriger die Perspektive pflegebedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen. Auch das Publikum hat die Möglichkeit, Fragen und Beiträge einzubringen. Darüber hinaus gibt es im Foyer Informationsstände. Vertreten sind der Seniorenbeirat, die städtische Betreuungsstelle, die Beratungsstellen für ältere Menschen und die Fachstellen für häusliche Versorgung sowie „power M Beruf und Pflege“. Sie alle bieten umfangreiches Informationsmaterial sowie die Möglichkeit zu Einzelgesprächen. Die Türen des Alten Rathauses werden um 17 Uhr geöffnet. Es bleibt also genügend Zeit, vor der Podiumsdiskussion die Informationsstände zu besuchen.

Die Teilnahme ist für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen möglich. Rollstuhlfahrer und Menschen, die eine Gehhilfe benötigen oder einen besonderen Unterstützungsbedarf haben, werden jedoch gebeten, sich im Vorfeld in der Beschwerdestelle für Probleme in der Altenpflege, Telefon 233 – 969 66 zu melden. Der Veranstaltungsort ist mit einer induktiven Höranlage für schwerhörige Menschen ausgestattet.

Weitere Infos zur Veranstaltung und zur Tätigkeit der Beschwerdestelle unter www.muenchen.de/beschwerdestelle-altenpflege sowie telefonisch unter 233 – 96966 oder persönlich in der Burgstraße 4, Raum 121.