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Wasserqualität der acht offiziellen Münchner Badeseen einwandfrei

München, 25.08.2017. Die Wetterprognosen versprechen, dass der Sommer am Wochenende noch einmal zur Hochform aufläuft und zu einer Erfrischung im Freibad oder an einem der Münchner Badeseen einlädt.

„Auch die neueste mikrobiologische Untersuchung hat ergeben, dass die Wasserqualität der acht offiziellen Münchner Badeseen hervorragend ist“, sagt Stephanie Jacobs, die Referentin für Gesundheit und Umwelt. „Unsere Münchner Badeseen sind ein attraktives Freizeitangebot für Kinder, Familien, Alte und Junge – ob zum Baden oder um einfach nur entspannt am Ufer zu liegen“.

Die offiziellen Münchner Badeseen sind der Fasaneriesee, Feldmochinger See, Langwieder See, Lerchenauer See, Lußsee, die Regattaanlage, der Regattaparksee und der Riemer See. An allen acht Seen wurden am Montag, 21. August, Proben entnommen und im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mikrobiologisch untersucht. Die Wassertemperaturen lagen bei der Entnahme zwischen 20 und 22 Grad. Das erfreuliche Ergebnis: Das Baden ist in allen geprüften Seen hygienisch unbedenklich. Die Überwachung der Münchner Badegewässer durch das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) soll vor Ereignissen schützen, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen könnten. In der Badesaison von Mitte Mai bis Mitte September wird die Wasserqualität unabhängig von der Wetterlage monatlich vom RGU überprüft, um Badegäste gegebenenfalls rechtzeitig vor Infektionsrisiken zu warnen.

Auch das Umfeld der Seen wird in vierzehntägigem Abstand und anlassbezogen durch das RGU kontrolliert.

Für ein ungetrübtes Badevergnügen in München bittet die Landeshauptstadt alle Bürgerinnen und Bürger, keine Essensreste und andere Abfälle auf den Liegewiesen zu hinterlassen. Wasservögel dürfen nicht gefüttert werden. Hunde sind auf den Spiel- und Liegewiesen nicht gestattet.

Vorsicht beim Baden in der Isar

Die Isar ist im Gegensatz zu den genannten Seen kein offizielles EU-Badegewässer und das Baden in der Isar ist nur an bestimmten Abschnitten erlaubt. Wo das Isarbaden im Münchner Stadtgebiet gestattet ist, kann unter http://www.muenchen.de/media/th/sommer/baden-isar.pdf nachgesehen werden.

In einem Wildfluss wie der Isar kann eine gleichbleibende Wasserqualität nicht garantiert werden. Das RGU untersucht dennoch in regelmäßigen Abständen, auf freiwilliger Basis und wenn über einen längeren Zeitraum sommerliche Außentemperaturen herrschen, auch die Isar.

Nach dem Hochwasser am vergangenen Wochenende und einem tödlichen Badeunfall, der sich kürzlich an der Marienklausenbrücke ereignet hat, weist das RGU nochmals explizit darauf hin, dass das Baden an der Isar auf eigene Gefahr erfolgt. Es ist immer mit Wassertrübungen und Treibgut, von dem mit steigendem Wasserpegel zunehmend Gefahr ausgeht, zu rechnen. Im Bereich von Wehren und Abstürzen ist das Baden grundsätzlich verboten, weil dort aufgrund der Bildung von Wasserwalzen und Strudeln Lebensgefahr besteht. Das Referat für Gesundheit und Umwelt appelliert deshalb an das Verantwortungsbewusstsein der Bevölkerung, Wehre und andere Gefahrenbereiche zur eigenen Sicherheit, im Hinblick auf die Vorbildwirkung für andere und zur Vermeidung von leider oft riskanten beziehungsweise kostspieligen Rettungseinsätzen zu meiden.