Wegen zu geringem Abstand: 19-Jähriger schubst 75-Jährige zu Boden

Wegen zu geringem Abstand: 19-Jähriger schubst 75-Jährige zu Boden
Foto: Bundespolizei

Ein 19-Jähriger hat am Sonntagabend (23. August) in einem Aufzug im Ostbahnhof eine 75-Jährige gestoßen. Sie stürzte zu Boden und wurde leicht am Kopf verletzt. Hintergrund war zu geringer Abstand.

Eine 75-jährige Uruguayerin und ein 19-jähriger Deutscher beide aus Perlach) gerieten gegen 21:30 Uhr in der östlichen Unterführung am Ostbahnhof in eine körperliche Auseinandersetzung. Die Frau wollte zusammen mit dem Mann in den Fahrstuhl am Bahnsteig 7/8 einsteigen. Der 19-Jährige bat um Abstand und hielt seine Hände schützend vor die Brust. Die 75-Jährige war jedoch uneinsichtig und drängte sich mit in den Fahrstuhl. Der Mann drückte die Frau daraufhin aus dem Aufzug und sie viel rückwärts, zunächst gegen das Treppengeländer, dann zu Boden. Die 75-Jährige klagte über Schmerzen im Kopf- und Rückenbereich sowie am Ellenbogen, verzichtete jedoch auf ärztliche Begutachtung.

Eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit nahm sich zunächst am Bahnsteig des Sachverhaltes an. Die Bundespolizei ermittelt gegen den 19-Jährigen wegen des Verdachts der Körperverletzung.

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