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Initiator Ingo Petermeier und Freundin Maike Kinze mit dem Spenden-Erlös der Kronkorken-Sammlung

Weltrekord für Charity-Initiative

München, 07.01.2016 – Mit 24,6 Tonnen wurde am 5.1.2016 ein neuer Weltrekord im Kronkorkensammeln aufgestellt. Ingo Petermeier aus Liesborn in Nordrhein-Westfalen übertrumpfte mit seiner facebook-Initiative „Kronkorken Sammlung für die Forschung“ den alten Rekord von 9,6 Tonnen um mehr als das Doppelte. Der Erlös wird dem Hilfsfonds Darmkrebs der Felix Burda Stiftung gespendet. Noch nie wurden derart viele Kronkorken für den guten Zweck gesammelt.

2014 waren es noch 7 Tonnen Kronkorken. In 2015 kam nun mehr als das Dreifache zusammen: 24,6 Tonnen der nur 2 Gramm schweren Flaschenverschlüsse lagerten in rund 56 Big Packs bei Ingo Petermeier in Liesborn, auf dem eigenen Grundstück und auf nachbarlichen Bauernhöfen. Gesammelt hatten nicht nur die Einwohner aus Liesborn und Wadersloh, sowie die Reservistenkameradschaft Lippstadt, sondern unzählige fleißige Helfer aus ganz Deutschland und Holland. Über seine facebook-Gruppe „Kronkorken Sammlung für die Forschung“ koordinierte Ingo Petermeier die Logistik der zahlreichen Lieferungen, die mit Privat-PKW‘s und LKW’s zu ihm nach Liesborn gelangten. Am 5.1.2016 schließlich wurden die Big Packs in zwei Schrottcontainer entladen und die über 12,3 Millionen Kronkorken zum Wertstoffhändler gefahren. Die dortige offizielle Wiegung ergab das finale Rekordgewicht von 24,6 Tonnen. Damit wurde der alte Weltrekord um 15 Tonnen überboten. Nach einer offiziellen Beglaubigung durch die beiden Bürgermeister aus Lippstadt und Wadersloh, Christof Sommer und Christian Thegelkamp, sowie dem Marketingleiter der Felix Burda Stiftung, Carsten Frederik Buchert, wird der Rekord nun beim „Book of Alternative Records“ eingereicht.

Der Gegenwert des Rohstoffs zuzüglich Spenden von Raritätensammlern und der Wertstoff-Firma Karec ergab einen Spendenerlös von 1.840 Euro, der nun dem Hilfsfonds Darmkrebs der Felix Burda Stiftung zu Gute kommt.

„Mit diesem Geld“, so Carsten F. Buchert, „können wir nahezu vier Familien unterstützen, die durch die Darmkrebserkrankung eines Angehörigen in eine schwierige finanzielle Lage geraten sind.“