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Westpark: Angriff eines „Horror-Clowns“ mit Machete war vorgetäuscht

München, 06.11.2016. Am Montag, 31.10.2016, gegen 23:30 Uhr, soll es zu einem Angriff durch einen „Horror-Clown“ gekommen sein. Wie bereits berichtet, zeigte ein 20-jähriger Münchner an, dass er zusammen mit Bekannten aus der Punkerszene im Westpark unterwegs gewesen war.

In der Nähe des japanischen Pavillons sei ein sogenannter „Horror-Clown“ aus dem Gebüsch gesprungen und habe mit einer Machete auf ihn eingeschlagen, wodurch er eine Schnittverletzung über dem rechten Auge erlitt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und insbesondere die Zeugenaussagen nach einem Zeugenaufruf, haben nun ergeben, dass es sich um eine Vortäuschung handelt.  Der 20-Jährige hat sich beim Rumspielen mit einer Machete selbst verletzt.

Die Gruppe wollte im Westpark „Horror-Clowns jagen“ und hatte deshalb die Machete dabei.

Auch gegen einen Bekannten des 20-Jährigen, der die Lügenstory gegenüber der Polizei aus Solidarität bestätigte, wird nun wegen Vortäuschen einer Straftat ermittelt.