Wiesn 2018: Beziehungsstreit fordert zwei Zähne

Beziehungsstreit fordert zwei Zähne
Foto: Bundespolizei

Am Montag (24. Septemberb 2018) wurden Streifen der Bundespolizei u.a. zu zwei körperlichen Attacken gerufen, bei denen sich mehrere Personen am Hauptbahnhof prügelten. Am Ostbahnhof verlor eine Frau bei einem Beziehungsstreit zwei Zähne.

Kurz nach 22 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei zu einer im Ostbahnhof gestürzten Person gerufen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass ein Pärchen einen handfesten Beziehungsstreit hatte. Dabei soll ein 23-jähriger Deutscher seiner 28-jährigen kroatischen Freundin, so heftig geschlagen haben, dass die Frau gegen Schließfächer geschleudert wurde und zu Boden stürzte. Die Frau erlitt einen Cut an der Lippe und beklagte zudem zwei ausgeschlagene Zähne. Weitere Ermittlungen ergaben, dass die beiden Truderinger in häuslicher Gemeinschaft leben. Beide erklärten einen Strafantragsverzicht und begaben sich – nach eigenen Angaben – anschließend in die gemeinsame Wohnung. Gegen den 23-Jährigen wird von Amts wegen wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

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Bereits am frühen Morgen hatten sich drei alkoholisierte Italiener (Atemalkoholgehalt von 0,5 bis 0,9 Promille) mit drei Deutschen im Hauptbahnhof angelegt. Dabei soll ein 53-jähriger Deutscher, der den verbalen Streit schlichten wollte, kurz nach Mitternacht von den drei Sizilianern körperlich attackiert worden sein. Der genaue Tathergang ist, ebenso wie der Grund der Auseinandersetzung, derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Einer der Italiener erlitt bei dem Vorfall eine Schädelprellung. Er wurde in ein Münchner Klinikum transportiert.