WirtshausWiesn 2021 – Über 1 Million Besucher*innen genossen Wiesn-Flair

„Wir ziehen eine positive Bilanz. Unsere WirtshausWiesn 2021 wurde sehr gut angenommen und ist wunderbar verlaufen“, sagt Gregor Lemke, Sprecher des Vereins der Münchner Innenstadtwirte. „Die Stimmung war entspannt. Überall sah man Menschen in Tracht, die sich am Wiesn-Flair in unseren 51 teilnehmenden Gasthäusern, Wirts- und Biergärten erfreuten.“

Die meisten WirtshausWiesn-Besucher*innen waren Münchner*innen sowie Jung und Alt aus dem Umland.

Insgesamt kamen über eine Million Besucherinnen und Besucher zur 16-tägigen WirtshausWiesn 2021.

Auffallend war, wie die WirtshausWiesn, die an die Ursprünge des Oktoberfestes erinnert, gerade bei jungen Menschen auf Begeisterung stieß.

„Es freut uns sehr, wie viele junge Leute zur WirtshausWiesn gekommen sind: fast alle in Tracht und mit sichtbarer Freude an Tradition, Wirtshausmusik und bayerischen Schmankerln“, sagt Peter Inselkammer, Sprecher der Vereinigung der Wiesnwirte.

Die Wiesn ist eben kein Ort oder eine Veranstaltung, sondern in erster Linie ein Lebensgefühl – und genau dieses zeigte sich während der gesamten WirtshausWiesn.

Zurück zum Ursprung der Wiesn
16 Tage, von 18.9. bis 3.10. (im gesamten Zeitraum, in dem das Oktoberfest stattgefunden hätte), hieß es: „Auf geht’s zur WirtshausWiesn!“ – zur gemeinsamen Aktion des Vereins der Münchner Innenstadtwirte und der Vereinigung der Wiesnwirte.

Nach ihrer Premiere im Vorjahr ging die WirtshausWiesn heuer in die zweite (sehr erfolgreiche) Runde!

Mit der WirtshausWiesn geht‘s zurück zum Ursprung des weltberühmten Volksfestes, zur legendären Hochzeit von Kronprinz Ludwig von Bayern mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen anno 1810.

Zu ihren Ehren fanden auf der heutigen Theresienwiese zwar unter anderem Pferderennen statt, doch mit Speis und Trank wurde damals nur mitten in der Stadt gefeiert: in und vor den Gasthäusern.

In diesem Sinne ging es auch 2021 zur Wiesn-Zeit in den 51 teilnehmenden Wirtshäusern und Biergärten traditionell zu: mit gemütlicher Atmosphäre und ganz viel Wiesn-Gefühl.

Gemeinschaftsaktion mit Verhaltenskodex
Die 51 offiziellen Teilnehmer der WirtshausWiesn von Gasthaus über Biergarten bis Café oder auch Feinschmeckerlokal hatten sich auch heuer wieder einem Verhaltenskodex verpflichtet.

Oberstes Gebot war es, dass die geltenden Sicherheitsmaßnahmen und Bestimmungen strikt befolgt wurden.

139 Schläge beim Anzapfen und rund 800.000 Maß Bier
Bei sprichwörtlichem Kaiserwetter wurde die WirtshausWiesn am 18. September mit einem dezentralen Anzapfen um Punkt zwölf Uhr in den 51 teilnehmenden Gastronomie-Betrieben gestartet. Insgesamt gab’s 139 Schläge mit dem Schlegel – bis das Bier allerorts floss. Vom ersten Tag an kamen gemäß dem Aufruf „Kommt’s in Tracht!“ unzählige Menschen in Dirndl und Lederhosn.

Die Wiesn-Sehnsucht zeigte sich auch an der Begeisterung der Gäste für die „Wiesn-mäßig“ geschmückten Wirtshäuser und Gastgärten mit Lebkuchen-Herzen oder duftendem Hopfen.
Für zusätzliches Wiesn-Flair sorgte Musik: der Zeit geschuldet keine Stimmungsmusik oder Wiesn-Hits, sondern bayerische Wirtshausmusik.

Die Wiesn-Schmankerl, die es bei allen WirtshausWiesn-Teilnehmern gab, waren heiß begehrt: Hendl und Ente, Würstl, Ochs am Spieß, Schweinshaxn oder auch Kaiserschmarrn.
Brezn wurden rund 600.000 Stück verspeist.

In vielen Wirtshäusern floss das von den Brauereien auch heuer extra gebraute Wiesn-Bier.
Ob Wiesn-Bier, herkömmliches Helles oder auch Guinness (vom Kilian’s Irish-Pub am Dom, der Mitglied im Verein der Münchner Innenstadtwirte ist):

Auf der WirtshausWiesn wurden rund 800.000 Maß Bier getrunken.

WirtshausWiesn für immer
Aufgrund der positiven Resonanz bei der Premiere im Vorjahr – die sich jetzt bei der WirtshausWiesn 2021 mehr als bestätigt hat – steht die Entscheidung fest: Die WirtshausWiesn wird es auch weiterhin geben!

Sie wird auch dann stattfinden, wenn es auf der Theresienwiese wieder ein Oktoberfest gibt. Mit dieser Gemeinschaftsaktion des Vereins der Münchner Innenstadtwirte und der Vereinigung der Münchner Wiesnwirte soll eine neue Tradition begründet werden. „Wir freuen uns schon jetzt auf die WirtshausWiesn 2022“, so Gregor Lemke.