Wüste Familienangelegenheit – Sohn schlägt Vater krankenhausreif

Wüste Familienangelegenheit - Sohn schlägt Vater krankenhausreif
Foto: Bundespolizei

Freitagmorgen (12. April) schlug ein 22-Jähriger Australier seinen Vater in einem Schnellrestaurant im Hauptbahnhof München derart, dass dieser in ein Krankenhaus gebracht und genäht werden musste. Später zahlte der Vater die für seinen Sohn angeordnete Sicherheitsleistung von 1.000 Euro. Die Bundespolizei ermittelt.

Gegen 01:45 Uhr trafen sich ein 47-Jähriger Vater und sein 22-Jähriger Sohn in einem Schnellrestaurant des Münchner Hauptbahnhofes. Die beiden Australier gerieten in einen Streit, in dessen Verlauf der Sohn seinen Vater zu Boden schubste. Dort schlug er mit Fäusten weiter auf ihn ein.

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Bis zum Eintreffen der informierten Bundespolizisten hatte sich die Situation beruhigt und die beiden waren in ein benachbartes Hotel weitergegangen. In dessen Eingangsbereich kam er erneut zur Auseinandersetzung. Vier Zeugen und die eintreffenden Beamten konnten die Australier trennen.

Der mit 1,94 Promille alkoholisierte Vater, der aus beiden Ohren und dem Mund blutete, wurde nach einer Erstversorgung durch Sanitäter in ein Krankenhaus gebracht. Der Sohn musste auf die Dienststelle der Bundespolizei folgen, wo ein Atemalkoholwert von 1,74 Promille gemessen wurde. Die Staatsanwaltschaft ordnete für den 22-Jährigen eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro an. Diese bezahlte kurioserweise wenig später, der an Ohren und Mund genähte und wieder aus dem Krankenhaus entlassene Vater, der seinen Sohn auf der Wache abholte.

Gegen die beiden an der australischen Ostküste (Bundesstaat Queensland) Lebenden wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.