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Foto: Bundespolizei

Zwei Bundespolizisten am Hauptbahnhof verletzt

Bei einer massiven körperlichen Attacke zweier Nigerianer (30 und 18 Jahre alt) am Mittwochabend (9. November 2016) wurde ein 20-jähriger Landsmann sowie im weiteren Verlauf bei polizeilichen Maßnahmen in der Wache zwei Bundespolizisten am Hauptbahnhof leicht verletzt. Der 30-jährige Tatverdächtige wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Gegen 20:15 Uhr kam es am Haupteingang zwischen einem 30- sowie einem 18-jährigen Nigerianer und einem 20-jährigen Landsmann zu teilweise massiven körperlichen Attacken. Streitgegenstand war die Beziehung einer 38-jähri-gen Italienerin zu dem 20-jährigen Westafrikaner.

Als alarmierte Bundespolizisten eingriffen, mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden um die äußerst aggressiven Personen zu trennen bzw. zur Dienststelle mitzunehmen.

In der Wache leisten die beiden Männer gegenüber den Beamten und deren Maßnahmen Widerstand. Dabei zogen sich ein 23- und ein 33-jähriger Beamter im Gerangel mit dem 30-Jährigen, der zudem versuchte einen Beamten zu beißen, Verletzungen im Arm- und Schulterbereich zu. Während der Ältere seinen Dienst fortsetzen konnte, begab sich der Jüngere in ärztliche Behandlung.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Der 30-jährige Nigerianer mit Wohnsitz in Fürstenfeldbruck, gegen den bereits wegen einschlägiger Delikte polizeiliche Ermittlungen geführt wurden, wird heute nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt.