Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt

Symbolbild

Nach der heute Nachmittag verkündeten Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums, die Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich auszusetzen, hat das Gesundheitsreferat unverzüglich reagiert und das Münchner Impfzentrum angewiesen, alle heute noch  vereinbarten AstraZeneca-Termine mit dem Impfstoff von BioNTech durchzuführen.

Ab morgen sind alle AstraZeneca-Impftermine bis auf Weiteres ausgesetzt. Betroffene erhalten über BayIMCO bzw. über das Impftelefon eine Terminabsage. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn soll die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) idealerweise im Laufe der Woche noch zu einer Entscheidung kommen, wie weiter verfahren werden kann.

Bisher erhielten in München rund 14.400 Menschen die Erstimpfung mit AstraZeneca im Impfzentrum, rund 6.100 Impfdosen des Vakzins wurden an die Kliniken abgegeben.

Die ersten Personen in München wurden Mitte Februar mit AstraZeneca geimpft, so dass aktuell keine Zweitimpfungen anstehen, die nach bisherigen Vorgaben innerhalb von 12 Wochen erfolgen sollen. AstraZeneca ist 6 Monate haltbar.

Nach neuen Meldungen von Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit einer AstraZeneca-Impfung hält das Paul-Ehrlich-Institut weitere Untersuchungen für notwendig und hat deshalb das vorsorgliche Aussetzen der Impfungen mit AstraZeneca empfohlen.

Bereits mit AstraZeneca Geimpfte, die auch vier Tage nach der Impfung noch über Unwohlsein klagen und punktförmige Hautblutungen hätten, sollten sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben.

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