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Gesundheit

Apothekendichte 2017: Nur noch 24 Betriebsstätten pro 100.000 Einwohner

15. Februar 2017 – Die Apothekendichte liegt zu Beginn des Jahres 2017 bei nur noch 24 Betriebsstätten für 100.000 Einwohner. Zuvor waren im Durchschnitt noch 25 Apotheken für die Arzneimittelversorgung von 100.000 Menschen verfügbar. Sowohl die sinkende Apothekenzahl als auch die wachsende Bevölkerung sind für diesen Trend verantwortlich. Das ergeben aktuelle Berechnungen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Mit 20.023 öffentlichen Apotheken zum Jahresende 2016 ist der niedrigste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung erreicht (1990: 19.898 Apotheken). Damit gibt es 226 Apotheken weniger als zum Jahresende 2015 (20.249). Den 123 Neueröffnungen stehen 349 Schließungen im Jahr 2016 gegenüber. Von den …

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Veranstaltung „Kopfschmerz bei Kindern – was können Eltern tun?“

München, 13. Februar 2017. „Mama, mir tut schon wieder der Kopf weh“. Kinder und Jugendliche leiden verstärkt unter Kopfschmerzen. Nach aktuellen Schätzungen ist bereits jedes fünfte Kind im Vorschul- und Grundschulalter betroffen. Obwohl Kopfschmerzen meist „harmlos“ sind, ist es schwierig zu entscheiden, wann eine medizinische Abklärung erforderlich ist. Wie Migräne und Spannungskopfschmerzen entstehen und wie Ärzte, Psychologen und Physiotherapeuten in der Therapie zusammenarbeiten, erklären Experten des Klinikums Schwabing am Donnerstag, 23. Februar 2017, ab 17.30 Uhr. Die Veranstaltung findet im Hörsaal der Kinderklinik, Eingang Parzivalstraße 16, statt und steht unter dem Titel „Kopfschmerz bei Kindern – was können Eltern tun?“ …

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Bewerbungsstart: 150 Ausbildungsplätze in München für eine Zukunft in der Pflege

München, 10. Februar 2017. Studium oder Ausbildung? Wer sich für einen sozialen Beruf interessiert, muss sich an der Akademie des Städtischen Klinikums München nicht entscheiden, sondern kann studieren und gleichzeitig in die Praxis eintauchen. Im Herbst startet wieder der „Pflege-Bachelor“. Im Rahmen des Programms studieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH) München und absolvieren zugleich eine Ausbildung mit dem Berufsziel Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege. Das ist einer von insgesamt fünf Ausbildungsgängen an der Akademie für Pflegeberufe. Vor wenigen Tagen war der Bewerbungsstart für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2017. Insgesamt stehen an den fünf Schulen der Akademie …

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Eine Million chronisch Kranke in Bayern besser behandelt

DAK-Gesundheitsprogramme verhindern Folgeerkrankungen und steigern Lebensqualität In Bayern nahmen Ende 2015 über eine Million Patienten mit chronischen Krankheiten an speziellen Gesundheitsprogrammen teil – im Fachjargon Disease-Management-Programme (DMP) genannt. Im Vergleich zum Jahr 2008 ist dies ein Anstieg um 53 Prozent. Darauf weist die DAK-Gesundheit mit Blick auf den aktuellen „Qualitätsbericht 2016“ der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hin. Die Programme verbessern die Gesundheit von Menschen mit chronischen Erkrankungen. Das Risiko schwerwiegender Folgen wird so reduziert. Allein bei der DAK-Gesundheit haben sich bundesweit knapp 700.000 Patienten dafür entschieden. In Bayern nahmen 2015 über 500.000 Menschen mit Typ 2-Diabetes und knapp 28.000 Patienten mit …

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Winterkälte belastet Menschen mit Diabetes: Erfrierungen und Herzkreislaufproblemen vorbeugen

Die Tage werden langsam wieder länger, doch der Winter ist noch nicht vorbei: Bis zum 1. März ist aus meteorologischer Sicht Winterzeit, kalendarisch sogar noch bis zum 20. März. Auch wenn an sonnigen Tagen die Temperaturen über den Gefrierpunkt steigen, sollten Menschen mit Diabetes bei Aktivitäten im Freien Erfrierungen an Händen oder Füßen sowie Herzkreislaufkomplikationen vorbeugen. Denn aufgrund einer diabetischen Neuropathie oder einer Koronaren Herzkrankheit kann es gerade in der Winterzeit zu Durchblutungsstörungen und Gefäßkomplikationen kommen. Die beiden Folgeerkrankungen treten vor allem bei Menschen mit Diabetes Typ 2 auf, betreffen aber auch viele langjährig an Diabetes Typ 1 Erkrankte. Darauf …

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Wann sollte man den Rettungsdienst rufen?

Wenn eine Erkrankung oder Verletzung nicht sofort als Notfall eintritt, herrscht beim Betroffenen oder seinem Umfeld oft Unsicherheit, welche Hilfe nun geboten ist: Genügt es, den Patienten in Eigenregie zum Arzt oder ins Krankenhaus zu fahren? Ist eher ein Notruf erforderlich? Und was passiert, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass dieser unnötig war? Die Deutsche Herzstiftung schlägt Alarm: „Bei den Anzeichen eines Herzinfarktes verstreichen hierzulande bis zur Notarzt-Alarmierung durchschnittlich immer noch mehr als drei Stunden.“ Denn die meisten Menschen scheuen davor zurück, einen Rettungswagen zu rufen, und warten lieber ab, ob die Beschwerden von allein verschwinden. Vor allem in der …

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Mögliche Erklärung für erhöhtes Herzinfarktrisiko bei Einnahme bestimmter Blutverdünner

Das Risiko für einen Herzinfarkt ist bei Patienten mit Vorhofflimmern, die mit oralen Thrombininhibitoren (OTI) behandelt werden, etwas höher als bei Patienten, die Vitamin-K-Antagonisten einnehmen. Wissenschaftler um Dr. Tobias Petzold vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Standort München haben im Labor untersucht, ob hierfür tatsächlich OTIs verantwortlich sind. Dabei haben sie herausgefunden, dass sich im Blut von Patienten, die OTI erhielten, die Blutplättchen vermehrt zusammenlagern. Außerdem beobachteten sie eine verstärkte Bildung von Blutgerinnseln. OTI sind Medikamente, die das Blut verdünnen, sogenannte Antikoagulantien. Sie werden bei Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern verordnet, um das Risiko für Schlaganfälle zu senken. Die sogenannten neuen …

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Krankenstand in Bayern sinkt

Bayerns Arbeitnehmer haben sich 2016 seltener krank gemeldet. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit sank der Krankenstand von 3,6 auf 3,4 Prozent. Damit waren im vergangenen Jahr von 1.000 erwerbstätigen DAK-Mitgliedern durchschnittlich pro Tag 34 krankgeschrieben. Das lag vor allem daran, dass im Freistaat mehr als jeder zweite Beschäftigte im gesamten Jahr keinen einzigen Tag im Job fehlte. Bayern ist erneut das Bundesland mit dem zweitniedrigsten Krankenstand (Bund 3,9 Prozent). In Bayern blieben deutlich mehr Menschen als in den Vorjahren von einer Arbeitsunfähigkeit verschont. Die sogenannte Betroffenenquote sank von knapp 49 Prozent im Vorjahr auf rund 42 Prozent – ein …

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Neu entdeckte seltene Erkrankung – wie das Immunsystem die Entstehung von Tumoren verhindert

Eine Erkrankung ist selten, wenn weniger als fünf Menschen von 10.000 an ihr leiden. Obwohl die Medizin bereits über 7.000 seltene Erkrankungen kennt, werden immer wieder neue Krankheiten entdeckt. Kinderärzte am Dr. von Haunerschen Kinderspital haben nun bei Kindern mit einem angeborenen Immundefekt und einer Neigung zur Tumorentstehung Mutationen im Gen CARMIL2 identifiziert. Diese Erkenntnis ist nicht nur für eine klare molekulare Diagnose der betroffenen Patienten wichtig, sie offenbart auch neue Signalwege der anti-tumoralen Immunität, zeigt, wie das Immunsystem die Entstehung von Tumoren unterdrückt und eröffnet die Entwicklung neuer therapeutischer Konzepte. Unser Immunsystem hat neben der Abwehr von Infektionserregern auch …

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Zunahme der Influenza-Fälle in München

München, 21. Januar 2017. Die alljährliche Grippewelle führt im Januar 2017 zu einem Anstieg der Influenza-Patienten in den Münchner Arztpraxen und Notfallzentren. Gerade vorerkrankte und gesundheitlich geschwächte Menschen haben das Risiko, dass die Erkrankung bei ihnen einen schwerwiegenden Verlauf nimmt. „Sollte man sich jetzt impfen lassen, wenn die Impfung erst in zwei Wochen wirksam wird? Absolut. Wir empfehlen eine Impfung gerade für die Risikogruppen wie Menschen mit Lungenerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem“, sagt Prof. Christoph Dodt, Leiter des Notfallzentrums im Klinikum Bogenhausen. Im Städtischen Klinikum München (StKM) werden aktuell einige, sehr schwer betroffene Patienten versorgt, die als Folge einer Grippeerkrankung beispielsweise …

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