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Gesundheit

Jeder Vierte hat zu hohen Blutdruck – aber nur ein Drittel davon wird zielkonform behandelt

Etwa jeder vierte Bundesbürger hat einen zu hohen Blutdruck: 26 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen haben Blutdruckwerte von mehr als 140 zu 90. „Erhöhte Blutdruckwerte machen initial zumeist wenig Beschwerden. Der Leidensdruck ist daher bei Bluthochdruck kurzfristig gering – dafür sind die Spätfolgen der Hypertonie wie Herzinfarkte, Herzschwäche oder Schlaganfall umso gravierender“ sagte Dr. Eric Martin beim pharmacon, einem Fortbildungskongress der Bundesapothekerkammer. Der Apotheker ist Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK). „Wie groß der Therapiebedarf ist, hängt nicht nur von den Messwerten ab, sondern in erster Linie vom individuellen Herzkreislaufrisiko. Zu den Risikofaktoren zählen zum Beispiel, …

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Diabetes ist hoher Risikofaktor für Schlaganfälle – auf gute Stoffwechseleinstellung achten!

Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2017 Ein Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Mindestens ein Fünftel aller Schlaganfallpatienten hierzulande haben auch Diabetes mellitus und 80 Prozent aller Typ-2-Diabetiker sterben an den Folgen einer Herz-Gefäß-Erkrankung. Aber auch schon erhöhte Blutzuckerwerte steigern das Risiko für einen Schlaganfall. Weitere Faktoren sind bauchbetontes Übergewicht, Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen. Die Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit – Schlaganfall + Diabetes“ stellt die Erkennung akuter Symptome und korrektes Handeln im Notfall in den Mittelpunkt. Denn bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde. Darauf macht diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2017 …

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Pflegekurs für Angehörige im Klinikum Harlaching

München, 03. Mai 2017. Das Klinikum Harlaching lädt pflegende Angehörige und ehrenamtliche Helfer am Samstag, 13. Mai 2017, von 10.00 bis 11.30 Uhr zu einem Workshop „Bewegen aus dem Bett“ ein. Erfahrene Pflegekräfte aus der Frührehabilitation und Intensivpflege erklären den Teilnehmenden allgemeinverständlich, wie sie Pflegebedürftige mit weniger eigener Anstrengung und Belastung in der Bewegung unterstützen und so etwa dem Wundliegen vorbeugen können. Der Kurs ist kostenlos und findet im Seminarraum E 36 des Klinikums, Sanatoriumsplatz 2, Altbau A1, statt. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird um eine telefonische Anmeldung unter (089) 6210-2204 gebeten. Eine schwere Erkrankung führt häufig dazu, dass Menschen …

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Renommierte Ärzte informieren: Patiententag HerzKreislauf am Sonntag im Literaturhaus

München, 3. Mai 2017 ­– Aufklärung im Kampf gegen die häufigste Todesursache: Zum Patiententag HerzKreislauf 2017 lädt das Peter Osypka Herzzentrum der Kliniken Dr. Müller interessierte Bürgerinnen und Bürger am Sonntag, 7. Mai 2017, von 9.30 bis 14 Uhr ins Literaturhaus am Salvatorplatz 1 in München ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Thorsten Lewalter, Chefarzt des Peter Osypka Herzzentrums, und Prof. Dr. Johannes Brachmann, Chefarzt am Klinikum Coburg, informieren renommierte Fachärzte über aktuelle Therapien bei Herz-Kreislauferkrankungen. Das Programm: 9.30 – 9.50 Uhr:   „Herzinfarkt: Erkennen, behandeln, vermeiden“, Prof. Dr. Ernst Vester (Ev. Krankenhaus Düsseldorf) …

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Podiumsdiskussion: Frauen – Leben mit der Diagnose Krebs

Darmkrebs

München, 2. Mai 2017. Brustkrebs, Eierstockkrebs – diese Diagnosen sind für viele Frauen ein Schock. In den letzten Jahren haben sich die Therapien verbessert – und damit bei vielen Erkrankungen die Überlebenszeit und Lebensqualität. Für Patientinnen stellen sich viele Fragen. Wie geht es nach der Chemotherapie weiter? Wo bekomme ich Unterstützung und Entlastung? Wann sage ich meinen Freunden, dass ich erkrankt bin? Wer sollte es sonst noch wissen? Deshalb berücksichtigt die Krebsbehandlung in der Frauenklinik des Klinikums Schwabing neben einer leitliniengerechten Therapie immer auch die psychosoziale Situation der Patientinnen. Wie eine gute Therapie aussieht, darüber diskutieren Experten des Städtischen Klinikums …

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DAK-Gesundheitsreport 2017: Über fünf Millionen Bayern schlafen schlecht

Über fünf Millionen Bayern schlafen schlecht

DAK-Gesundheitsreport zeigt Schlafstörungen bei Erwerbstätigen München, 2. Mai 2017. In Bayern hat die große Mehrheit der Erwerbstätigen Schlafprobleme. Rund 77 Prozent fühlen sich betroffen. Das zeigt der aktuelle DAK-Gesundheitsreport mit dem Themenschwerpunkt Schlaf. Hochgerechnet auf alle Erwerbstätigen im Freistaat sind das 5,14 Millionen Menschen. Unter der besonders schweren Schlafstörung Insomnie leidet jeder 16. Beschäftigte. Seit 2010 ist die Zahl der Betroffenen in Bayern um 15 Prozent gestiegen. Der repräsentativen Studie zufolge geht jedoch kaum ein Bayer (fünf Prozent) mit Schlafproblemen zum Arzt. Und auch nur eine Minderheit meldet sich deswegen bei der Arbeit krank. Schlafmittel haben hingegen sieben Prozent in …

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Tiertherapeutische Expertise in der Schlaganfallreha im Klinikum Harlaching: Haustiere helfen heilen

München, 02. Mai 2017. Über 100 Patienten haben Anabell und ihre drei Zwergkaninchenkollegen während des tiertherapeutischen Einsatzes in den vergangenen Jahren im Klinikum Harlaching behandelt. Die Tiere waren ein Therapiebaustein der komplexen Schlaganfallnachsorge in der Klinik für Neurologie. „Anabell hat wunderbare Arbeit geleistet“, sagt die klinische Neuropsychologin Dr. Stefanie Böttger. Jetzt tritt das siebenjährige Dackelmännchen „Wastl“ die Nachfolge an und wird versuchen, unter angepassten Hygienevoraussetzungen den großen Pfotenabdrücken seiner Vorgänger in der neurologischen Frührehabilitation gerecht zu werden. Für viele Patienten ist nach einem Schlaganfall (rund 260.000 Fälle jährlich in Deutschland) nichts mehr wie zuvor. Teile des Gehirns wurden zerstört. Sprechen …

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Händedesinfektion ernst nehmen – nicht nur zur Grippezeit: Kampf gegen die Keime in Kliniken

München, 01. Mai 2017. Krankheitserreger lauern überall. An Türklinken, am Haltegriff der U-Bahn – und auch in Kranken­häusern. Die Botschaft der Klinikhygiene ist eindeutig: „Händedesinfektion ist mit großem Abstand die wirksamste Prävention von Infektionen“, sagt Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser, Leitender Arzt der Stabsstelle Klinikhygiene im Städtischen Klinikum München (StKM). Nach mehreren  Studien können 30 bis 35 Prozent der Krankenhausinfektionen durch sorgfältige Hygienemaßnahmen verhindert werden. Händehygiene ist daher nicht nur ein wichtiger Bestandteil der täglichen Gesundheitspflege, sondern auch eine vorbeugende Maßnahme zum Schutz der Patienten und pflegebedürftigen Personen vor Ansteckung mit Erregern. Das Thema ist ernst und wichtig. Deshalb startet die StKM …

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Patientenvortrag Psychotherapie: Wege aus dem Seelentief

München, 28. April 2017. Depression, Burnout und Angsterkrankungen können die Lebensqualität der betroffenen Menschen stark beeinträchtigen. Sie ziehen sich immer mehr zurück – und der Rückzug aus dem Beruf und der Familie führt tiefer hinein in das Seelentief. Eine Psychotherapie kann hier neue Wege eröffnen und ist in vielen Fällen die Therapie der Wahl für psychische Erkrankungen. Was in einer Psychotherapie passiert, wissen aber die wenigsten Patienten und haben Fragen. Warum hilft Reden, wenn ich mich schlecht fühle? Komme ich hier auf die „Couch“? Wie lange dauert es, bis eine Psychotherapie „wirkt“? Das Klinikum Harlaching nimmt diese Fragen ernst und …

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Wiesn-Studie – Alkohol verursacht Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen

Eine Studie mit Besuchern des Münchner Oktoberfests zeigt bei 30 Prozent der Teilnehmer Herzrhythmusstörungen auf   An Besuchern des Münchner Oktoberfests konnten Forscher des Klinikums der Universität München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung e.V. (DZHK) zeigen, dass mit höherem Alkoholspiegel das Risiko für Herzrhythmusstörungen ansteigt. Die Studie, die ganz aktuell in der Zeitschrift European Heart Journal veröffentlicht wurde, untersucht erstmals einen Zusammenhang zwischen akutem Alkoholkonsum und Herzrhythmusstörungen prospektiv, d.h. während bzw. unmittelbar nach dem Alkoholkonsum, an einer großen Anzahl von Probanden.   Die Ergebnisse sind deshalb von besonderer Bedeutung, da Mediziner seit langem vermuten, dass durch Alkohol ausgelöste Herzrhythmusstörungen …

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