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Foto: DAK-Gesundheit/Wigger

Jeder vierte Bayer gibt Vorsätze nach einem Monat auf

DAK-Umfrage: Jüngere setzen für 2015 andere Prioritäten als Ältere

Ende Januar wird bereits jeder vierte Bayer (24 Prozent) seine guten Vorsätze für das neue Jahr über Bord geworfen haben. Das zeigt die aktuelle Forsa-Studie* zu den guten Vorsätzen für 2015 im Auftrag der DAK-Gesundheit. Nach einem Monat geben am häufigsten die 45- bis 59-Jährigen (27 Prozent) auf. Im Jahr 2015 will sich die Mehrheit der Bayern weniger stressen, mehr bewegen und sich mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen. Die unter 30-Jährigen setzen eher auf Bewegung und geringere Mediennutzung. Dagegen steht für die 30- bis 59-Jährigen Stressabbau an erster Stelle.

Am häufigsten wollen die Bayern im kommenden Jahr Stress abbauen und vermeiden (56 Prozent). Besonders unter den 30- bis 59-Jährigen (61 Prozent) wird dieser Vorsatz oft gefasst. Gefragt nach Stressfaktoren nennt  jeder Zweite den Zeitdruck im Beruf. Für jeweils knapp die Hälfte lösen Alltags-Hektik, gesundheitliche Sorgen sowie Familienzwist Stress aus. „Wer über lange Zeit eine intensive Stressbelastung hat und sie nicht kompensieren kann, bekommt möglicherweise chronischen Stress“, erklärt Gottfried Prehofer, Landeschef der DAK-Gesundheit in Bayern. Daher unterstütze die Kasse ihre Versicherten mit dem Online-Coaching „Relax@Fit“ ganz praktisch beim Stressabbau.

Laut Umfrage hat die Mehrheit außerdem mehr Sport und Bewegung sowie mehr Zeit für Familie und Freunde auf dem Zettel für 2015 stehen (jeweils 55 Prozent). Frauen wollen sich deutlich häufiger (53 Prozent) Zeit für sich selbst nehmen als Männer (44 Prozent). Im Freistaat zeigen sich deutliche Altersunterschiede beim Sparen und in der Mediennutzung. Während bei den unter 30-Jährigen fast jeder Zweite sagt, sparsamer sein zu wollen, ist es bei den über 45-Jährigen nur jeder Fünfte. Die jüngste Altersgruppe sagt auch im Durchschnitt doppelt so häufig wie die Älteren, dass sie 2015 weniger fernsehen sowie öfter mal Smartphone und PC ausschalten wollen.

Die 45- bis 59-Jährigen geben zwar am häufigsten nach vier Wochen auf. Wer von ihnen jedoch diese Zeit meistert, hat gute Chancen, langfristig durchzuhalten.

Die unter 30-Jährigen zeigen im ersten Monat zunächst das vergleichsweise größere Durchhaltevermögen. Danach geht vor allem ihnen die Puste aus. Bei den unter 30-Jährigen halten sich 46 Prozent länger als drei Monate an das Vorgenommene, während das im Landesdurchschnitt fast jeder Zweite (49 Prozent) sagt. Prehofer rät: „Setzen Sie sich realistische Ziele und feiern Sie Ihre Etappensiege. Das hilft Ihnen beim Durchhalten.“

Die TOP-TEN der Guten Vorsätze für Bayern 2015:
1.    Stress vermeiden oder abbauen (56 Prozent)
2.    Mehr bewegen/Sport (55 Prozent)
3.    Mehr Zeit für Familie/Freunde (55 Prozent)
4.    Gesünder ernähren (49 Prozent)
5.    Mehr Zeit für sich selbst (48 Prozent)
6.    Abnehmen (33 Prozent)
7.    Sparsamer sein (30 Prozent)
8.    Weniger fernsehen (17 Prozent)
9.    Weniger Handy, Computer, Internet (16 Prozent)
10.  Weniger Alkohol trinken (10 Prozent)
11.  Rauchen aufgeben (9 Prozent)