SPIO sagt 48. Deutschen Filmball 2021 ab

SPIO sagt 48. Deutschen Filmball 2021 ab
Symbolbild

Nach sorgfältiger Abwägung hat sich die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft SPIO e.V. dazu entschieden, den Deutschen Filmball 2021 abzusagen.

Die SPIO hat schon früh das Gespräch mit Partnern und Branchenvertreter*innen gesucht, die signalisiert haben, dass ein Ball, wie wir ihn kennen, nur schwer vorstellbar ist. Die traditionsreiche Veranstaltung lebt von einer einmaligen feierlichen Atmosphäre, die in der derzeitigen Situation nicht möglich ist.

Dr. Thomas Negele, Präsident der SPIO: „Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Der Deutsche Filmball bringt die Branche zum Tanzen – daran ist im Moment nicht zu denken. Die Pandemie und ihre Folgen haben die Filmwirtschaft hart getroffen. Verbände und Unternehmen unserer Branche werden auch in den kommenden Monaten gefordert sein, die Folgen der Pandemie zu bewältigen.“

SPIO-Geschäftsführer Helmut Poßmann: „Wir stehen in Kontakt mit unseren Partnern sowie dem Hotel Bayerischer Hof, um Alternativen zu erörtern und mit der Branche abzustimmen.
Ein besonderes Anliegen ist uns, die traditionelle Unterstützung der Deutschen Filmkünstlernothilfe durch den Deutschen Filmball trotz der Absage fortzuführen. Dafür arbeiten wir. Und wir hoffen selbstverständlich, im darauffolgenden Jahr die Branche wieder in München zu einem rauschenden Fest zu empfangen.“

Der Deutsche Filmball stellt ein gesellschaftliches Großereignis dar und gehört seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Veranstaltungen der deutschen Filmbranche. 2021 sollte er bereits zum 48. Mal stattfinden.

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