Viktualienmarkt: Mehrere Polizeibeamte bei Personalienfeststellung verletzt

Viktualienmarkt: Mehrere Polizeibeamte bei Personalienfeststellung verletzt
Symbolbild

Am Samstag, 21.12.2019, gegen 21:45 Uhr, nutzte ein 29-Jähriger einen Stehtisch vor
einer Gaststätte am Viktualienmarkt als Sitzgelegenheit und beschädigte diesen dadurch
erheblich. Als der 29-Jährige und eine ihm begleitende 37-Jährige von dem Gastwirt
daraufhin auf die Beschädigung sowie der daraus resultierenden Schadensregulierung
angesprochen wurden, verweigerte der 29-Jährige ihm gegenüber die Herausgabe seiner
Personalien.

Ein in der Nähe befindlicher 34-jähriger Polizeibeamter in Freizeit wurde auf das
Geschehen aufmerksam und gab sich dem 29-Jährigen als Polizeibeamter zu erkennen.
Außerdem forderte der Polizeibeamte den 29-Jährigen ebenfalls zur Herausgabe seiner
Personalien auf. Dieser wollte sich daraufhin von der Ereignisörtlichkeit entfernen. Als er
durch den Polizeibeamten zum Verbleib aufgefordert wurde, stieß er diesen zurück und
schlug in Richtung dessen Kopf. Der Polizeibeamte konnte dem Schlag ausweichen und
brachte den 29-Jährigen zusammen mit zwei weiteren Zeugen dieses Geschehens zu
Boden.

Noch während die Beteiligten auf die zwischenzeitlich verständigte Polizei warteten, trat
die 37-jährige Lebensgefährtin auf einen der unterstützenden Zeugen zu und trat diesen
in den Rücken. Dieser wurde dadurch verletzt. Auch beim Eintreffen der verständigten
Polizeibeamten verhielt sich der 29-Jährige äußerst aggressiv. Er verletzte weitere
Polizeibeamte im Gesicht und Halsbereich sowie Extremitäten, weshalb letztendlich ein
Reizgassprühgerät gegen ihn eingesetzt werden musste.

Der 29-Jährige wurde nach einer ärztlichen Versorgung seiner Augen in Gewahrsam
genommen. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten sowohl verbal als auch
tätlich.

Der alkoholisierte 29-Jährige und seine 37-jährige Begleiterin wurden unter anderem
wegen der begangenen Körperverletzungsdelikte sowie Beleidigung angezeigt. Der 29-
Jährige muss sich zudem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte
verantworten.

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