6. Münchner Geigentage von 9. bis 26. Mai 2019 – Anschauen, anspielen, zuhören

6. Münchner Geigentage von 9. bis 26. Mai 2019 - Anschauen, anspielen, zuhören
Symbolbild

Ausstellung, Vorträge, „ProbierWerkstatt“ und Konzerte im Bayerischen Nationalmuseum

29 Münchner Geigen- und vier Bogenbauer laden ins Bayerische Nationalmuseum ein: Im Rahmen der „6. Münchner Geigentage“ geben sie drei Wochen lang Einblicke in ihren traditionsreichen Beruf mit seinen jahrhundertealten Handwerkstechniken. Die Leistungsschau findet seit 1997 in etwa alle drei Jahre statt und zeigt einen Querschnitt des meisterlichen Streichinstrumentenbaus in München.

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1997 wurden die „1. Münchner Geigentage“ von 15 Geigen- und Bogenbauern als „Mittel zum Zweck“ aus der Taufe gehoben. Sie wollten ihrem Kunsthandwerk eine sichtbarere Bühne geben, denn kaum eine Werkstatt wurde – damals wie heute – als Ladengeschäft betrieben. Mittlerweile beteiligen sich fast doppelt so viele Bogen- und Streichinstrumentenbauer. Das Konzept der „Instrumenten-Schau mit lebender Werkstatt“ wurde dabei über die Jahre auf höchstem Niveau verfeinert. Das hat auch die Weltklasse-Geigerin Anne-Sophie Mutter dazu bewegt, erstmals die Schirmherrschaft der Veranstaltung zu übernehmen.

Von 9. bis 26. Mai 2019 findet die Ausstellung erstmals im Bayerischen Nationalmuseum statt. Man hätte keinen angemesseneren Ort dafür wählen können, denn das Thema Musikinstrumente integriert sich bestens in die vielen Facetten des Bayerischen Nationalmuseums. Während der „6. Münchner Geigentage“ erwarten die Besucher neben der bedeutenden, hauseigenen Streich- und Zupfinstrumenten-Sammlung oder den Instrumenten aus dem Besitz der Wittelsbacher Kurfürsten über 65 neu gebaute Meister-Werke, Geigen, Bratschen, Celli und Bögen, aus 28 Werkstätten.

Die Hersteller können über die Unterschiede und Qualitäten ihrer Arbeiten befragt und die Instrumente und Bögen ausprobiert werden. Zudem gibt es die Gelegenheit, Klang- und Spieleigenschaften direkt zu vergleichen. Fachvorträge und eine Demo-Werkstatt ergänzen die Veranstaltung um Themenbereiche, die das differenzierte Spektrum des Kunsthandwerks einer breiten Zielgruppe zugänglich machen. Dabei aus erster Hand in die Kunst des Instrumentenbaus eingeweiht zu werden, ist für jedermann interessant. Laien- und Berufsmusiker, musikbegeisterte Schüler oder Studenten können sich unverbindlich informieren, Instrumente anschauen, anspielen oder zuhören. Zu den Highlights zählen – wie in den Jahren davor – die Solo- und Streichquartettkonzerte im Mars-Venus-Saal, bei denen bekannte Profi-Musiker die während der Geigentage gezeigten Instrumente zum Einsatz bringen. Ergänzt wird die siebenteilige Kammermusikreihe durch ein Konzert mit Kindern auf kleinen Instrumenten.

Alle Infos unter: www.muenchner-geigentage.de