Aktuell keine Besuche in der München Klinik möglich

Aktuell keine Besuche in der München Klinik möglich

Schutz von Patienten und Klinikpersonal angesichts des steigenden Covid-19-Infektionsgeschehens im Fokus: München Klinik erweitert bestehendes Sicherheitskonzept.

Der maximal mögliche Schutz von Mitarbeitenden und Patienten hat für die München Klinik, in der seit Ende Januar durchgehend Covid-19-Patienten behandelt werden, höchste Priorität. Das umfassende Sicherheitskonzept hat viele Maßnahmen noch vor den behördlichen Vorgaben umgesetzt und geht an vielen Stellen, u.a. bei der Mitarbeiter- und Patiententestung, noch über diese hinaus. Mit der Anpassung der Besuchsregelung reagiert die Klinik frühzeitig auf das aktuelle Infektionsgeschehen.

Zum Schutz von Patienten und Klinikpersonal wird die bestehende Besuchsregelung weiter eingeschränkt: Besuche von stationären Patienten sind ab Montag, 19.10. in allen Häusern der München Klinik in allen klinischen Bereichen vorerst nicht mehr möglich.

Ausnahmeregelungen betreffen beispielsweise minderjährige Patienten, Geburten oder gesundheitliche Ausnahmesituationen. Weitere Ausnahmen in besonderen Situationen sind nach Absprache möglich.

Die München Klinik beobachtet das Infektionsgeschehen genau und wird, sobald es die Entwicklung zulässt, wieder Besuche ermöglichen und die Besuchsregelung schrittweise unter hohen Sicherheitsmaßnahmen lockern. Über die geltenden Regeln informiert die München Klinik aktuell auf ihrer Webseite.
 
Ab Montag, 19.10., sind Besuche von stationären Patienten in der München Klinik an allen fünf Standorten und in allen klinischen Bereichen bis auf Weiteres nicht mehr möglich. Die München Klinik reagiert mit der Schutzmaßnahme für Mitarbeitende und Patienten, die ein geschwächtes Immunsystem und damit ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion haben, auf das aktuelle Infektionsgeschehen in Deutschland. Mit über 7.300 gemeldeten Neuinfektionen hat das Infektionsgeschehen in Deutschland am heutigen 16.10. einen neuen Höchstwert erreicht – bereits in den Tagen zuvor waren die Fallzahlen rasant gestiegen. Der Tages-Inzidenzwert der Stadt München liegt weiterhin über dem Grenzwert 50. Prof. Clemens Wendtner, Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, sagt: „Wir beobachten die aktuellen Sars-CoV-2-Infektionszahlen mit Sorge. Zusätzlich hat bald mit der Influenza eine weitere Infektionskrankheit Saison, die insbesondere bei Risikogruppen schwer verlaufen kann. Als Gesellschaft müssen wir die Schwächeren gemeinsam vor den Viren schützen – das heißt: die AHA-Regeln konsequent und gerade auch bei den Menschen befolgen, die uns am nächsten stehen. Dazu gehört auch, Abstand zu halten und mit erkrankten Menschen lieber über das Telefon oder andere Kommunikationswege Kontakt zu halten – denn eine möglicherweise vorliegende Infektion kann man für sich selbst nie zu 100 Prozent ausschließen. Für Familie und Freunde sollten wir dieses Restrisiko nicht eingehen. Es ist wichtig, dass Patienten im Krankenhaus unter maximal möglichen Sicherheitsvorkehrungen genesen können.“

Die Maßnahme tritt ab sofort in Kraft und gilt bis auf Weiteres für alle klinischen Bereiche – Ausnahmeregelungen betreffen beispielsweise minderjährige Patienten, Geburten oder gesundheitliche Ausnahmesituationen. Weitere Ausnahmen in besonderen Situationen sind nach individueller Absprache mit Medizin und Pflege möglich. Gerade ältere Patienten und Patienten mit Vorerkrankungen, die ein höheres Risiko für einen schwereren Covid 19-Verlauf aufweisen, profitieren davon, wenn in der aktuellen Situation anstelle eines persönlichen Besuches lieber zum Telefon gegriffen wird. So können sich stationäre Patienten vor den Viren besser schützen. Weitere Informationen zur Besuchsregelung: https://www.muenchen-klinik.de/besuch

Die München Klinik hat großes Verständnis für den Wunsch, Besuch zu empfangen, und bittet gleichermaßen um Verständnis, dass diese Maßnahme notwendig ist, um den maximalen Schutz von Patienten und Personal gleichermaßen sicherzustellen. Die München Klinik reagiert dabei auf das aktuell hohe Infektionsgeschehen – sofern der Inzidenzwert wieder unter den Warnwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sinkt, wird die München Klinik wieder Besuche unter hohen Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen und mit Blick auf die Fallzahl-Entwicklung die Besuchsregelung schrittweise lockern.

Umfassendes Sicherheitskonzept in der München Klinik

Die München Klinik hat in Deutschland die längste Erfahrung mit Covid-19-Patienten und frühzeitig an allen fünf Klinikstandorten ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept zum maximalen Schutz von Patienten und Mitarbeitenden vor einer Sars-CoV-2-Infektion etabliert. Viele Sicherheitsmaßnahmen wurden noch vor den behördlichen Vorgaben eingeführt und umgesetzt – und gehen beim Thema Patienten- und Mitarbeitertestung deutlich über Vorgaben der Gesundheitsbehörden hinaus. Der Klinikverbund hat an allen Standorten frühzeitig eine strikte Trennung der Patientenströme (in Covid und non-Covid) eingeführt. Das gesamte ambulante und stationäre Behandlungsspektrum steht Patienten in der München Klinik unter hohen Infektionsschutzmaßnahmen vollumfänglich zur Verfügung – von Geburten über individuelle Therapien bei Krebserkrankungen bis hin zu hochkomplexen Operationen finden alle Eingriffe und Therapien in gewohnter Qualität und unter höchsten Sicherheitsmaßnahmen statt. Auch die Notfallversorgung in den vier Notfallzentren der München Klinik mit Standorten in Bogenhausen, Schwabing, Harlaching und Neuperlach steht vollumfänglich zur Verfügung und ist in der Covid-19-Pandemie gesichert. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. Bereits im Covid-19-Verdachtsfall werden zum Schutz von Personal und anderen Patienten ohne Covid-19-Verdacht die Patientenströme in allen vier Notfallzentren der München Klinik bei der Aufnahme strikt getrennt. Verdachtsfälle werden in einem getrennten Bereich des Notfallzentrums aufgenommen.

Weitere Informationen zum Sicherheitskonzept: https://www.muenchen-klinik.de/entwicklung/qualitaetsmanagement-patientensicherheit/covid-19-sicherheitskonzept/

Richtiges Verhalten im Covid-19-Verdachtsfall

Die München Klinik ruft die Münchner Bevölkerung in der aktuellen Situation zur Besonnenheit auf. Die Notfallzentren versorgen schwerstverletzte und lebensbedrohlich erkrankte Patientinnen und Patienten, die nach einem Unfall oder mit einem akuten Herzinfarkt oder Schlaganfall dringend Hilfe und die vollumfängliche medizinische Notfallversorgung benötigen. Eine gesicherte Notfallversorgung braucht in Zeiten von Covid-19 und Influenza besondere Umsicht: Erkältungssymptome gehören nicht in die Notfallzentren. Menschen mit Verdacht auf Covid-19 sollten zu Hause bleiben, Kontakte meiden und den Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch unter der Nummer 116 117 (www.116117.de) kontaktieren.

Über Testangebote in München informiert die Stadt München auf der Seite des Referats für Gesundheit und Umwelt.

Die München Klinik ist mit Kliniken in Bogenhausen, Harlaching, Neuperlach, Schwabing und Europas größter Hautklinik in der Thalkirchner Straße Deutschlands zweitgrößte kommunale Klinik und der größte und wichtigste Gesundheitsversorger der Landeshauptstadt München. Die München Klinik bietet als starker Klinikverbund Diagnostik und Therapie für alle Erkrankungen in München und im Umland und genießt deutschlandweit einen ausgezeichneten Ruf – mit innovativer und hochspezialisierter Medizin und Pflege und gleichzeitig als erster Ansprechpartner für die medizinische Grundversorgung. Rund 135.000 Menschen lassen sich hier jährlich stationär und teilstationär behandeln. Mit jährlich über 6.000 Geburten kommen hier deutschlandweit die meisten Babys zur Welt. Auch in der Notfallmedizin ist die München Klinik die Nummer 1 der Stadt: Rund 160.000 Menschen werden jedes Jahr in den vier Notfallzentren aufgenommen – das entspricht rund ein Drittel aller Notfälle der Landeshauptstadt. Die Kliniken sind entweder Lehrkrankenhaus der Ludwig-Maximilians-Universität oder der Technischen Universität München. Die hauseigene Pflege-Akademie ist mit rund 500 Ausbildungsplätzen die größte Bildungseinrichtung im Pflegebereich in Bayern. Als gemeinnütziger Verbund finden in der München Klinik Daseinsvorsorge und herausragende Medizin zusammen und stellen das Gemeinwohl in den Vordergrund: Über die medizinisch-pflegerische Versorgung hinaus gibt es großen Bedarf, der vom Gesundheitssystem nicht refinanziert wird – wie etwa das Spielzimmer für Geschwisterkinder. Und auch die Mitarbeitenden aus Medizin und Pflege, die sich mit ihrer täglichen Arbeit für die Gesundheitsversorgung Münchens einsetzen, können von Zuwendungen in Form von Spenden profitieren – beispielsweise durch die Finanzierung von zusätzlichem Wohnraum. Dafür zählt jeder Euro.

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