
Am Donnerstag, 07.04.2022, gegen 08:30 Uhr, kontaktierten bislang unbekannte Täter eine 63-jährige Münchnerin über einen Messenger-Dienst. Die Verfasser der Nachricht gaben sich als Tochter der 63-Jährigen aus, welche sich in einer finanziellen Notlage befände und dringend Geld benötige, um Rechnungen zu bezahlen.
Die 63-Jährige überwies daraufhin mehrere tausend Euro an die Täter. Später bemerkte sie den Betrug und verständigte den Polizeinotruf 110.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden durch das Kommissariat 77 (Betrugsdelikte) geführt.
Präventionshinweis:
Die Polizei München warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Unbekannte Täter nehmen hierbei Kontakt über Messenger-Dienste auf und geben sich als Angehörige aus. Dabei wird regelmäßig angegeben, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit der Angehörigen sei. Im Anschluss wird die Überweisung von Geldbeträgen erbeten, da man sich in einer Notlage befinde.
Bedenken Sie, dass der konkrete Textinhalt abweichen kann.
Verhaltenshinweis:
- Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der „alten“ Nummer. Sollten Sie Zweifel an der Identität haben, kontaktieren Sie die Polizei.
- Tätigen Sie keine Überweisung nur auf Grund eines Chatverlaufs.
- Sichern Sie ggf. den Chatverlauf durch Screenshots, da die entsprechenden Nachrichten in der Regel im Nachgang durch die unbekannten Täter gelöscht werden und geben Sie keine weiteren persönlichen Daten preis.










