
In den Nachmittagsstunden des Samstag, 04.06.2022, wurde ein 75-Jähriger aus Freimann mit einer ihm unbekannten Telefonnummer über einen Kurznachrichtendienst kontaktiert. Der Urheber dieser Nachricht gab sich diesem gegenüber als naher Angehöriger aus und schilderte eine unvorhergesehene finanzielle Ausnahmesituation. Da der vermeintliche Sohn angeblich mehrere Rechnungen nicht bezahlen konnte, bat er den 75-Jährigen diesbezüglich um die entsprechenden Überweisungen.
Der 75-Jährige tätigte daraufhin mehrere Überweisungen in Höhe von insgesamt mehreren Tausend Euro. Erst am Folgetag nach einem Telefonat mit seinem Sohn wurde der 75-Jährige auf den Betrug aufmerksam und erstattete Anzeige. Die Münchner Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Präventionshinweise Ihrer Münchner Polizei:
Die Polizei München warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Unbekannte Täter nehmen hierbei Kontakt über Messenger-Dienste auf und geben sich als Angehörige aus. Dabei wird regelmäßig angegeben, dass die angezeigte Rufnummer die neue Erreichbarkeit der Angehörigen sei. Im Anschluss wird die Überweisung von Geldbeträgen erbeten, da man sich in einer Notlage befinde. Bedenken Sie, dass der konkrete Textinhalt abweichen kann.
Verhaltenshinweis:
- Halten Sie in allen Fällen telefonische Rücksprache zu Ihren Angehörigen oder kontaktieren Sie diese unter der „alten“ Nummer. Sollten Sie Zweifel an der Identität haben, kontaktieren Sie die Polizei.
- Tätigen Sie keine Überweisung nur auf Grund eines Chatverlaufs.
- Sichern Sie ggf. den Chatverlauf durch Screenshots, da die entsprechenden Nachrichten in der Regel im Nachgang durch die unbekannten Täter gelöscht werden und geben Sie keine weiteren persönlichen Daten preis
Link zur Präventionsseite des Polizeipräsidiums München: https://www.polizei.bayern.de/schuetzen-und-vorbeugen/kriminalitaet/betrugsdelikte/027542/index.html










