
Der Krampuslauf über den Christkindlmarkt in München am 10. Dezember bot eine faszinierende Gelegenheit, die uralte Tradition des Krampuslaufens zu erleben. Trotz der gruseligen Erscheinung der zotteligen Gestalten mit ihren Masken musste sich niemand vor den Gestalten fürchten. Die Tradition des Krampuslaufens hat eine lange Geschichte im Alpenraum und geht auf die christlich-mythologischen Figuren des Bischofs Nikolaus und seines düsteren Begleiters Krampus zurück.
Die Wurzeln des Krampuslaufs reichen etwa 500 Jahre zurück, und die Tradition diente dazu, „schlechte Zeitgenossen“ und „ungezogene“ Kinder zu bestrafen. Die altbayrische Praxis des Krampuslaufens in München wurde erstmals im Jahr 1740 dokumentiert, als sogenannte „Klaubaufe“ durch die Stadt zogen. Heute wird diese uralte Tradition von vielen jungen Menschen wiederbelebt, die dazu beitragen, das kulturelle Erbe lebendig zu halten.
Der Christkindlmarkt in München bot eine malerische Kulisse für den Krampuslauf, und die Besucher hatten die Möglichkeit, die beeindruckenden Kostüme und Masken der Teilnehmer zu bewundern. Die Veranstaltung schaffte es, die festliche Atmosphäre des Weihnachtsmarktes mit der faszinierenden Tradition des Krampuslaufs zu verbinden, und es war eine einzigartige Gelegenheit, in die Geschichte und Kultur dieser Region einzutauchen.










