EHC Red Bull München schlagen Berlin im Penaltyschießen

Red Bulls schlagen Berlin im Penaltyschießen

Der EHC Red Bull München hat sein letztes Heimspiel im Kalenderjahr 2018 gewonnen. Der amtierende Deutsche Meister besiegte den Rekordmeister Eisbären Berlin
mit 4:3 nach Penaltyschießen (0:1|2:2|1:0|0:0|1:0) und verkürzte den Abstand auf Spitzenreiter Adler Mannheim auf sieben Punkte. Die 6.142 Zuschauer im ausverkauften Olympia-Eisstadion sahen eine intensive Partie, in der Andreas Eder, Justin Shugg und Trevor Parkes für die Red Bulls in der regulären Spielzeit trafen. Im Penaltyschießen sicherte Parkes den Münchnern den Zusatzpunkt.

Spielverlauf
In den ersten Minuten verhinderten die Verteidigungsreihen beider Teams gefährliche Abschlüsse, dann übernahmen die Red Bulls die Kontrolle. Münchens Kapitän Michael Wolf hatte nach einem Doppelpass mit Justin Shugg die erste Großchance der Partie, Eisbären-Torhüter Kevin Poulin hielt aber stark (8.). Die Eisbären hatten in der Folge Probleme, kontrolliert aufzubauen – und dennoch gingen sie in der 15. Minute in Führung: Nachdem ein Pass vor das Münchner Tor durchgerutscht war, schob Sean Backman am langen Pfosten ein.

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Auch im zweiten Drittel hatten die Red Bulls mehr vom Spiel, Berlin blieb aber das effizientere Team. In der 27. Minute erzielte James Sheppard in Überzahl den zweiten Treffer der Gäste. München erhöhte nach dem 0:2 den Druck und verkürzte durch Andreas Eder, der nach einem Pass von Ryan Button traf (33.). In der 35. Minute scheiterte Frank Mauer an Eisbären-Schlussmann Poulin, dann schoss Daryl Boyle an die Latte des Berliner Tores. Auf der Gegenseite erzielte Jamison MacQueen das 1:3 (36.). In der 39. Minute hatten die Red Bulls bei einem Pfostentreffer von Martin Buchwieser Glück, wenige Sekunden später brachte Justin Shugg die Gastgeber im Powerplay auf 2:3 heran. Kurz vor der zweiten Pause traf Derek Joslin ebenfalls den Pfosten.

Im Schlussdrittel blieb die Partie intensiv. In einer Überzahlsituation der Gäste verhinderte Münchens Torhüter Danny aus den Birken gegen Louis-Marc Aubry mit dem Schoner das 2:4, wenige Sekunden später traf Yasin Ehliz auf der Gegenseite erneut den Pfosten (jeweils 47.). Die Chance von John Mitchell in der 55. Minute war der Auftakt zum Schlussspurt der Red Bulls, der drei Minuten vor dem Ende durch einen Powerplay-Treffer von Trevor Parkes zum 3:3-Ausgleich führte.

In der Verlängerung fielen trotz Chancen auf beiden Seiten keine Tore, sodass es ins Penaltyschießen ging. Dort schoss Trevor Parkes die Red Bulls zum Zusatzpunkt.

Trevor Parkes
„Wir wussten, dass es ein schweres Spiel werden würde. Am Ende wollten wir den Sieg mehr. Das waren zwei ganz wichtige Punkte für uns.“

Endergebnis
EHC Red Bull München gegen Eisbären Berlin 4:3 n. P. (0:1|2:2|1:0|0:0|1:0)

Tore
0:1 | 14:05 | Sean Backman
0:2 | 26:24 | James Sheppard
1:2 | 32:40 | Andreas Eder
1:3 | 35:28 | Jamison MacQueen
2:3 | 38:38 | Justin Shugg
3:3 | 56:59 | Trevor Parkes
4:3 | 65:00 | Trevor Parkes

Zuschauer
6.142