
Seit Mittwochabend, 15.07.2026, galt ein 51-Jähriger mit Wohnsitz im Landkreis Starnberg und deutscher Staatsangehörigkeit als vermisst. Diesbezüglich wurden die Ermittlungen anfangs durch die KPI Fürstenfeldbruck geführt. Da sich im weiteren Verlauf Hinweise auf ein mögliches Gewaltdelikt sowie einen Zusammenhang nach München ergaben, wurde das Kommissariat 11 in die Ermittlungen mit einbezogen. Die weiteren Ermittlungen ergaben schließlich, den dringenden Verdacht eines Tötungsdeliktes in einem gewerblichen Objekt in Freimann. Aufgrund der Erkenntnisse kam es dann zu verschiedenen Absuchen, unter anderem auch im Bereich des Anzinger Forstes (Landkreis Ebersberg).
Am Montag, 20.07.2026, kam es wegen des mutmaßlichen Tötungsdeliktes gegen Mittag zur Festnahme eines Tatverdächtigen an dessen Wohnort. Bei ihm handelt es sich um einen 37-Jährigen mit einem Wohnsitz im Bereich Garmisch-Partenkirchen. Ein möglicher Tathintergrund liegt in der Geschäftsbeziehung zwischen dem 37-Jährigen und dem 51-Jährigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ das Amtsgericht München am 21.07.2026 Haftbefehl wegen Mordes gegen den 37-Jährigen. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen werden mittlerweile ausschließlich durch das Kommissariat 11 geführt. Aufgrund weiterer Absuchmaßnahmen, die auch im Landkreis Garmisch-Partenkirchen durchgeführt wurden, konnte am späten Nachmittag des Dienstags, 21.07.2026, ein Leichnam aufgefunden werden. Hierzu erfolgte im Laufe des Mittwochs, 22.07.2026, eine gerichtsmedizinische Untersuchung im Institut für Rechtsmedizin in München. Im Rahmen dieser Untersuchung wurde festgestellt, dass es sich bei der toten Person um den 51- Jährigen handelt. Als Todesursache wurde eine gewaltsame Fremdeinwirkung festgestellt.
Die Ermittlungen in dieser Sache laufen auf Hochtouren weiter. Insbesondere die Feststellung des Tatablaufs und des Tathintergrundes sind hierbei von großer Bedeutung.










