26.6 C
München
Freitag, 17 Juli 2026
Start Nachrichten München Ferienzeit naht: So schützen man sich vor Mückenstichen

Ferienzeit naht: So schützen man sich vor Mückenstichen

Tigermücke
Symbolbild

Die Sommerferien stehen vor der Tür und viele Münchner*innen freuen sich auf ihren Urlaub. In einigen beliebten Reiseländern sind allerdings lästige Mückenarten heimisch, die Krankheiten übertragen können. Das Gesundheitsreferat empfiehlt daher, sich vor Reiseantritt umfassend über mögliche Krankheitsübertragungen durch Mückenstiche im jeweiligen Urlaubsland zu informieren und geeignete Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Reisende sollten auf einen konsequenten Mückenschutz achten, etwa durch die Verwendung von Insektenschutzmitteln auf Haut, Kleidung und ggf. Ausstattungsgegenständen wie Schlafsäcken und Zelten, dem Tragen langer, heller Kleidung, der Nutzung von Moskitonetzen und dem Aufenthalt in klimatisierten oder gut geschützten Räumen.

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek: „Wer innerhalb von zwei Wochen nach der Rückkehr von einer Auslandsreise Symptome wie Fieber, starke Kopfschmerzen, Hautausschlag, anhaltende Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden entwickelt, sollte ärztlichen Rat einholen und auf die Auslandsreise hinweisen. Viele Erkrankungen lassen sich gut behandeln, wenn sie früh erkannt werden.“

Da manche Infektionen auch symptomlos verlaufen können, empfiehlt das Gesundheitsreferat, sich in den 14 Tagen nach einer Reise in ein Mücken- gebiet weiterhin vor Mückenstichen zu schützen, um nicht ungewollt zum Überträger zu werden.
Weitere Informationen zu Schutzmaßnahmen sind beim Auswärtigen Amt unter http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/schutz-vor-insekten/2564658 zu finden. Länderspezifischen Reise- und Sicherheitsempfehlungen zum Mückenvorkommen und dem damit verbundenen Infektionsrisiko können unter http://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise eingesehen werden. Nicht nur im Ausland, sondern auch zu Hause lohnt sich ein konsequenter Schutz vor Mücken, da hier ebenfalls diverse Mückenarten vorkommen. Klimatische Veränderungen haben es beispielsweise ermöglicht, dass sich auch in München verschiedentlich kleine Populationen der Asiatischen Tigermücke ansiedeln konnten, die unter Umständen Krankheiten wie das Dengue, Chikungunya oder Zika-Fieber übertragen können. Bei einem kostenfreien Informations-Webinar am 23. Juli erfahren Interessierte mehr zur Tigermücke sowie ihrer Verbreitung und erhalten wertvolle Tipps und Tricks, um Brutstätten in Ihrem Umfeld zu vermeiden. Denn: Jede*r kann durch einfache Maßnahmen dabei helfen, die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu verlangsamen. Eine Anmeldung zum Webinar und weitere Infos finden sich unter www.muenchen.de/tigermuecke.