
Durch die anhaltende Hitzewelle ist ein Karpfenweiher in Langwied fast vollständig ausgetrocknet, wodurch das Leben mehrerer Fische gefährdet war. Um die Tiere zu retten, rückte die Freiwillige Feuerwehr München am Montagabend in die Kreuzkapellenstraße aus.
In der Nähe des Langwieder Sees war ein Gewässer durch die anhaltende Hitzewelle ausgetrocknet. Der Wasserstand war bereits so weit zurückgegangen, dass die Fische nur noch in einer kleinen Pfütze schwammen und sich das aufgestelzte Entenhaus für die Vögel in mittlerweile unerreichbarer Höhe befand. Nach einer direkten Anfrage aus der Bevölkerung an den Kommandanten der Abteilung Langwied-Lochhausen und in Absprache mit der Leitstelle München wurde ein Einsatz für den späten Montagabend geplant, um für möglichst wenige Verkehrsbehinderungen für die Badegäste auf der Zufahrtsstraße zur Langwieder Seenplatte zu sorgen.
Um 19.47 Uhr rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte schließlich mit zwei Fahrzeugen zu dem Weiher aus. Vor Ort bauten die Kräfte eine Saugleitung zur Wasserentnahme aus dem Langwieder See auf und verlegten eine etwa 160 Meter lange Schlauchleitung mit Schlauchbrücken über die Kreuzkapellenstraße zum Weiher. Mit einem Wasserwerfer wurde der Weiher für etwa eine Stunde lang befüllt, bis dieser wieder seinen vorgesehenen Pegelstand erreichte.
Durch das beherzte Engagement der Ehrenamtlichen konnte das Überleben der Fische gesichert und den Enten wieder ein ebener Einstieg in ihr Domizil ermöglicht werden.










