
Am Dienstag, 25.11.2025, wurden durch das ermittelnde Kommissariat 17 der Münchner Kriminalpolizei in den Morgenstunden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München I und des bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg eingerichteten Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch im Internet (ZKI) umfangreiche Durchsuchungen durchgeführt.
Im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie durchsuchten über 40 Einsatzkräfte der Polizei auf richterliche Anordnung 37 Wohnungen.
Bei den insgesamt 25 männlichen Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 61 Jahren, mit verschiedenen Staatsangehörigkeiten aus Europa und Asien, besteht dringender Tatverdacht Kinderpornografie nicht nur besessen, sondern teilweise auch verbreitet zu haben.
Zusammenhänge und für die jeweiligen Tathandlungen relevante Verbindungen zwischen einzelnen Tatverdächtigen sind nach dem momentanen Ermittlungsstand nicht bekannt.
Die Straftaten waren überwiegend über das Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet worden.
Die eingesetzten Polizeibeamten stellten bei der Durchsuchungsaktion zahlreiche Mobiltelefone, Computersysteme und elektronische Speichermedien sicher.
Insgesamt wurden drei Personen erkennungsdienstlich behandelt. Alle 25 Tatverdächtigen wurden nach der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Die digitalforensische Auswertung nach inkriminierten Dateien dauert entsprechend an und macht deutlich, dass die Dynamik in dem Deliktfeld der Kinderpornografie hoch bleibt.
Die fortlaufenden Ermittlungen führt das Kommissariat 17.










