
Bundespolizei vollstreckt Auslieferungshaftbefehl – Bereits am vergangenen Dienstag (9. Juni) gab ein Bürger bei der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof mehrere bulgarische Identitätsdokumente ab, die er zuvor gefunden hatte. Die Überprüfung des Inhabers führte zu einem Fahndungstreffer. Am Montagmorgen (15. Juni) nahmen aufmerksame Bundespolizisten den Gesuchten am Ostbahnhof fest.
Gegen 08:45 Uhr erkannte eine Streife der Bundespolizei den 36-jährigen Bulgaren im Münchner Ostbahnhof wieder und unterzog ihn gemeinsam mit seinem 49-jährigen Begleiter einer Personenkontrolle. Dabei bestätigte sich der bereits bekannte Fahndungstreffer: Gegen den 36-Jährigen bestand ein internationaler Haftbefehl der bulgarischen Behörden zum Zweck der Auslieferung.
Dem Mann wird vorgeworfen, in Bulgarien eine Brandstiftung begangen zu haben. Der dabei entstandene Sachschaden beläuft sich auf umgerechnet rund 25.000 Euro.
Auch gegen den 49-jährigen Begleiter, ebenfalls bulgarisches Staatsangehöriger, lag eine Fahndungsnotierung vor. Die österreichischen Behörden hatten eine Aufenthaltsermittlung zur Feststellung einer ladungsfähigen Anschrift veranlasst. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen blieb der Mann auf freiem Fuß.
Der 36-Jährige wurde festgenommen und zur Bundespolizei am Ostbahnhof gebracht. Er wird auf Weisung der Generalstaatsanwaltschaft München im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter zur Entscheidung über die Auslieferungshaft vorgeführt.










