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Freitag, 24 Juli 2026
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Luise-Kiesselbach-Tunnel: Instandsetzung endet zum Wochenende

Luise-Kiesselbach-Tunnel: Instandsetzung endet zum Wochenende

Das Baureferat wird die Brandschadeninstandsetzung im Luise-Kiesselbach-Tunnel (Fahrtrichtung Nord) bereits noch in der laufenden Woche abschließen und den Tunnel wieder freigeben können. Zum Wochenende, voraussichtlich bereits am Freitagmorgen, 24. Juli, wird der Tunnel wieder in beiden Richtungen vollständig befahrbar sein. Ursprünglich musste aufgrund der Komplexität der Arbeiten von einer Sperrung bis spätestens 2. August ausgegangen werden. Dank der detaillierten Bauablaufplanung sowie mithilfe von Schicht- und teilweise Nachtarbeit der städtischen Fachstellen und der beauftragten Fachfirmen konnten die Arbeiten äußerst zügig und reibungslos vorangehen.

Das Mobilitätsreferat kann den Luise-Kiesselbach-Tunnel ab diesem Zeitpunkt wieder für den Verkehr freigeben, der Tunnel ist dann wieder uneingeschränkt nutzbar. Die zuvor an der Brudermühlstraße, Plinganserstraße und Passauerstraße platzierten Sperren konnte das Mobilitätsreferat bereits zu einem früheren Zeitpunkt wieder aufheben. Ab Freitag wird der Verkehrsfluss somit wieder wie zuvor gewährleistet sein. Vor und während der Sperrung stand das Mobilitätsreferat den Bürger*innen, Anlieger*innen, dem Stadtrat und Bezirksausschüssen sowie weiteren Anfragenden für Auskünfte und Unterstützung zur Verfügung. Oberbürgermeister Dominik Krause: „Die vorgezogene Wiedereröffnung des Luise-Kiesselbach-Tunnels ist eine gute Nachricht für Sendling-Westpark und alle, die regelmäßig auf dieser Strecke unterwegs sind. Unsere städtischen Teams haben mit den beauftragten Baufirmen in Schichten und teilweise nachts gearbeitet, um die Sperrung möglichst kurz zu halten. Dafür herzlichen Dank. Die Verkehrssituation im Münchner Westen ist gerade sehr unerfreulich. Deshalb werden wir auch bei den weiteren Instandsetzungen aufs Tempo drücken.“

Am 17. April 2024 hatte ein schwerer Lkw-Brand erhebliche Schäden an der Tunneldecke und der technischen Infrastruktur der Oströhre (Fahrtrichtung Nord) verursacht. Die nun erfolgte fachgerechte Betoninstandsetzung der Tunneldecke sowie die vollständige Erneuerung der durch den Brand in Mitleidenschaft gezogenen Sicherheitssysteme (Lüftung, Brandmeldung, Funk, Beleuchtung und Löschwasserleitung) ist vollständig abgeschlossen. Dafür war die vorübergehende Vollsperrung der Fahrtrichtung Nord zwingend erforderlich, da für die Dauer der Instandsetzungsarbeiten sämtliche sicherheitsrelevanten Überwachungssysteme wie Kameras, Brandmelder und Löschwasserleitung demontiert werden mussten. Die durch den Brand angegriffenen Bereiche der Tunneldecke wurden unter anderem mit Hochdruckstrahlern bearbeitet. Dies bedurfte einer vollständigen Einhausung des Arbeitsbereichs.

Im Anschluss wurden die Löschwasserleitungen verlegt. Noch bis Donnerstagnacht erfolgt die Montage der Verkleidung und die Wieder-Installation der Funkeinrichtungen, der Überwachungseinrichtungen, der Brandmeldekabel sowie der Beleuchtung. Neben der Sanierung des eigentlichen Brandschadens hat das Baureferat die Sperre genutzt, auch weitere Reparaturmaßnahmen im Tunnel durchzuführen. So wurden die Lüfter gereinigt, Schachtdeckel getauscht, Beschmutzungen und weitere Unfallschäden beseitigt.

Während der Sperre arbeiteten insgesamt mehr als 15 Firmen eng getaktet im gesperrten Tunnelbauwerk.
Die Sperrung, die während der Sanierungsarbeiten nötig war, entspricht in etwa dem Abschnitt zwischen den Autobahnen A95 und A96. Um die Auswirkungen auf den Verkehr so gering wie möglich zu halten, wurden umfassende Maßnahmen zur Verkehrslenkung und -führung getroffen –. Die Arbeiten zur Instandsetzung der Donnersbergerbrücke sowie der Ring-Brücke über die Dachauer Straße werden fortgesetzt.