
Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Königsplatz wieder in eine Sportarena. Am Sonntag, 5. Juli, von 10 bis 18 Uhr, gehört der Platz ganz dem Sport, der Bewegung und der Neugierde. Rund 40.000 Besucher*innen waren im vergangenen Jahr dabei und machten das Münchner Sportfestival erneut zu einem der lebendigsten Sportereignisse Deutschlands. Die 15. Auflage des beliebten Events des Referats für Bildung und Sport bietet wieder ein vielseitiges Spektrum an Bewegungs-, Mitmach- und Wettkampferlebnissen für alle, unabhängig von Alter und Fitnesslevel. Gemeinsam mit Vereinen und Partner*innen können knapp 80 Sportangebote kostenlos, ohne Anmeldung und eigene Ausrüstung ausprobiert werden, von Hochseilgarten bis Pickleball, von Fußball bis Trampolin, von Klettern bis Mittelalterkampf. Außerdem lockt ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.
Highlights sind Deutschlands größter Ninja-Wettkampf „Minga Warrior“, der Trickline Worldcup mit spektakulären Tricks und Sprüngen auf der fünf Zentimeter schmalen Line, die Street Floorball Tour, der Münchner Streetsoccer-Cup und ein Breakdance Battle.
Sportreferent Florian Kraus: „Das Besondere am Münchner Sportfestival ist die Vielfalt. Zwischen klassischen Vereinssportarten, inklusiven Angeboten, Trend-, Fun- und Nischensportarten entsteht ein Raum, in dem man sich treiben lassen kann. Ein paar Schritte weiter steht man vielleicht schon auf einem Slackline-Band, hält einen Floorball-Schläger in der Hand oder probiert sich im Skimboarding. Beim Münchner Sportfestival geht es nicht um Leistung, sondern um Zugang. Viele Menschen entdecken hier Sportarten, die sie sonst nie ausprobiert hätten.“
Mehr als Sport: Begegnung, Gemeinschaft, Teilhabe
Das Sportfestival ist bewusst so konzipiert, dass es Barrieren abbaut. Trainer*innen, Vereinsmitglieder und Ehrenamtliche zeigen, erklären und motivieren. Über 50 Vereine und Initiativen präsentieren ihre Angebote und machen den Königsplatz zu einem Spiegel der Münchner Sportlandschaft. Für Vereine ist das Festival auch eine Chance, neue Mitglieder zu gewinnen. Ein Verein, der erneut die Gelegenheit nutzt, auf seine Sportart aufmerksam zu machen, ist der Disc Golf München e.V..
Disc Golf: Vom Geheimtipp zum Mitmach-Erlebnis
Eine Scheibe fliegt, trifft klirrend auf einen Metallkorb, der die Scheibe mithilfe von Ketten auffängt, und plötzlich jubeln Menschen, die sich vor wenigen Minuten noch nicht kannten. Solche Momente entstehen beim Disc Golf. Auch beim Münchner Sportfestival gehört die Nischensportart längst zu den Geheimtipps mit Suchtfaktor. Sie funktioniert ähnlich wie Golf, nur ohne Schläger und Ball. Gespielt wird mit speziellen Wurfscheiben, die mit möglichst wenigen Würfen in einem Korb landen sollen. „Das Schöne am Disc Golf ist die Lernkurve. In der Regel hat man schnell erste Erfolgserlebnisse“, berichtet Boris Eickhoff, 2. Vorstand des Vereins. „Gleichzeitig kennt dieser Sport kaum Hürden: Man braucht nur Turnschuhe und eine Scheibe für 15 bis 20 Euro. Viele Parcours sind frei zugänglich, gespielt wird oft einfach im Park, mit Freund*innen, draußen an der frischen Luft.“









