
„Rauf aufs Dach“ heißt es am Samstag, 4. Juli. An diesem Tag können münchenweit 25 Dächer besichtigt werden. Mit dem Tag der Münchner Dachgärten möchte das Referat für Stadtplanung Bauordnung auf das Potenzial von Dächern als zusätzlicher Grün- und Freiraum hinweisen. Begrünte Dächer sind aber auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sie puffern Niederschlagswasser ab, entlasten dadurch die Kanalisation und sind daher wichtiger Bestandteil des Schwammstadtprinzips und sie reduzieren durch Verdunstung die sommerliche Hitzebelastung. Und schließlich tragen Photovoltaikanlagen auf Dächern zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei.
Die Dächer, die besichtigt werden können, sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. In der Regel ist eine Anmeldung erforderlich und die Teilnehmerzahl beschränkt. Besonderes Engagement am Tag der Münchner Dachgärten zeigen die Genossenschaften. Sie machen ihre Dächer in Riem, am Ackermannbogen, im Domagkpark und in Freiham zugänglich. Aber auch ein Dach der Münchner Wohnen kann man besichtigen: das Dach des sogenannten Stelzenhauses Dante II am Reinmarplatz in Neuhausen. Highlight dürfte in diesem Jahr das Dach der Ten Towers in Berg am Laim sein. Jener Bürokomplex, der in den kommenden Jahren zu einem gemischt genutzten Gebäude umgebaut werden soll.
Neu in diesem Jahr ist, dass auf einzelnen Dächern besondere Aktionen angeboten werden. So bietet die Macherei in Berg am Laim einen halbstündigen Laufkurs an, auf dem Kulturdachgarten am Fat Cat gibt es am Morgen zwei Yogastunden, auf dem Dach des Elisabethmarkts besteht die Möglichkeit, nach der Führung gemeinsam eine Brotzeit einzunehmen, der Community Garden der Färberei in Untergiesing hat einen Färbekurs mit Pflanzen im Angebot und auf der Stadt-Hochalm im Werksviertel dreht sich alles um Schafe.
Alle Informationen zum Tag der Münchner Dachgärten und Anmeldemöglichkeiten unter www.muenchen.de/raufaufsdach.










