
Am Mittwoch, 12.08.2026, führte das Polizeipräsidium München im Münchner Osten eine Schwerpunktaktion zur Sicherheit des Radverkehrs durch. Insgesamt waren knapp 70 Polizeibeamte an den Kontrollen beteiligt.
Radfahrer und E-Scooter-Fahrer gehören insbesondere im innerstädtischen Verkehr zu den weniger geschützten Verkehrsteilnehmern. Gleichzeitig können insbesondere Rotlichtverstöße, die Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt oder das verbotswidrige Befahren von Gehwegen zu gefährlichen Situationen führen. Ziel der Schwerpunktaktion war es daher, entsprechende Verstöße konsequent zu verfolgen und zugleich das Bewusstsein für ein regelkonformes und rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr zu stärken.
Im Verlauf der Kontrollen überprüften die Einsatzkräfte über 320 Radfahrer sowie knapp 50 E-Scooter-Fahrer. Insgesamt wurden etwa 280 Verstöße beanstandet. Die Beamten fertigten über 70 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und sprachen ca. 200 Verwarnungen aus.
Bei den Radfahrern stellten die Einsatzkräfte vorwiegend die verbotswidrige Nutzung von Verkehrsflächen fest. In 129 Fällen waren Radfahrer beispielsweise entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung oder auf Gehwegen unterwegs. Zudem wurden 52 Rotlichtverstöße und 40 Fälle der verbotswidrigen Nutzung eines Mobiltelefons festgestellt. Bei einem E-Bike stellten die Beamten zudem eine Manipulation fest.
Auch E-Scooter wurden gezielt kontrolliert. Dabei stellten die Einsatzkräfte unter anderem Verstöße wegen der falschen Benutzung von Verkehrsflächen fest. Außerdem wurden Fälle beanstandet, in denen eine weitere Person auf einem E-Scooter mitgenommen wurde.
Darüber hinaus deckten die Beamten im Rahmen der Schwerpunktaktion mehrere Straftaten und weitere Verkehrsverstöße auf. Unter anderem wurden Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der Urkundenfälschung festgestellt. Bei einer Kontrolle wurde zudem ein als gestohlen gemeldeter E-Scooter aufgefunden.
Die Münchner Polizei führt regelmäßig Schwerpunktkontrollen durch, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und Verkehrsunfälle zu verhindern. Neben der konsequenten Ahndung von Verstößen steht dabei auch die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer im Mittelpunkt. Jeder Einzelne kann durch die Beachtung der Verkehrsregeln und ein vorausschauendes Verhalten dazu beitragen, gefährliche Situationen und Verkehrsunfälle zu vermeiden.










